21.10.2026 22:08

Lernen vom Olympiasieger

Rakousko Österreichisches Olympisches Comité Autor neuveden
Beim Kick-off für die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 (31. Oktober bis 13. November) berichtete Olympiasieger Valentin Bontus dem Youth Olympic Team Austria von seinem Weg zum Erfolg und riet den Athlet:innen, Spaß zu haben, hart zu arbeiten und bei ihren bewährten Routinen zu bleiben. Er betonte außerdem, auf das eigene Umfeld und das ÖOC-Team zu vertrauen, auch wenn sich Herausforderungen bei Wettkämpfen im Ausland kaum beeinflussen lassen. Nach Applaus und Selfies unterlag Bontus im Tischtennis der Nachwuchsspielerin Nina Skerbinz mit 2:10.
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Beim Kick-off für die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 sprach Olympiasieger Valentin Bontus mit dem Youth Olympic Team Austria über seine Erfahrungen und sein Erfolgsrezept. Zum Abschluss besiegte ihn Nachwuchsspielerin Nina Skerbinz im Tischtennis deutlich.

Lernen von den Besten. Auch beim Kick-off für die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 (31. Oktober bis 13. November 2026) durfte der „Chat with Champions“ nicht fehlen.

Und für die diesjährige Ausgabe konnte mit Valentin Bontus ein echter Olympic-Hero „verpflichtet“ werden. Der Niederösterreicher schrieb mit seiner Goldmedaille eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten in der österreichischen Olympia-Geschichte.

Vom Quereinsteiger zum Olympia-Teilnehmer – und dann flog der heute 26-Jährige vor Marseille in seinem blütenweißen Rennanzug zur Gold-Sensation.

Bontus' Erfolgsrezept

„Ohne meine Eltern wäre das nicht möglich gewesen, sie haben mir den Start meiner Olympia-Kampagne ermöglicht“, erinnerte sich Bontus an seine Anfänge, als er nach einer Verletzung vom Freestyle zum Racing wechselte und beim Österreichischen Segelverband anklopfte.

„Ein bisschen Mut gehört dazu, genauso wie Spaß – und mit harter Arbeit und etwas Glück kann es für ganz vorne reichen“, verriet der Formula Kiter den Athlet:innen des Youth Olympic Team Austria sein Erfolgsrezept. Und Bontus gab ihnen auch mit auf den Weg, die Reise zu genießen, nämlich den Weg zu den Jugendspielen, wertzuschätzen, was sie bisher geleistet haben, um überhaupt in Dakar an den Start zu gehen.

Und dann der ultimative Pro-Tipp, den Sportler:innen und Trainer:innen gleichermaßen notierten: „Macht nichts anders, als sonst auch. Bleibt bei euch und den Dingen, die ihr gut könnt. Versucht keinesfalls irgendetwas Besonderes zu machen, das machen eh die anderen und ich kann euch sagen, dass das in den meisten Fällen nicht gut ausgeht.“

Als Binnenländler und damit zwangsläufig weitgereister Kitesurfer weiß Bontus auch ganz genau, welche Stolpersteine bei einem Wettkampf im Ausland warten können – von der Unterkunft über das Essen bis zu den Wetterbedingungen. „Die schlechte Nachricht ist: ihr könnt daran wahrscheinlich nur wenig ändern. Das Gute ist: euren Konkurrent:innen geht es nicht anders. Schafft euch eine Wohlfühloase, vertraut auf euer Umfeld, auf eure Trainer:innen, auf das ÖOC-Team. Ihr seid in den besten Händen, ganz egal wie es ausgeht.“

Applaus, Selfies, Niederlage

Das verbindende Element, so Bontus, sei der Spaß am Sport („Deshalb machen wir das!“), aber auch die Lust auf Erfolge. „Wir können nicht immer gewinnen, aber verlieren macht keinem von uns Freude.“

Erst recht nicht dem erfolgsverwöhnten „Sportler des Jahres 2024“, der in seiner Comeback-Saison nach Kreuzbandriss EM-Silber und WM-Bronze gewinnen konnte.

Nach Applaus und Selfies mit der Goldmedaille und ihrem Besitzer endete der Abend für Bontus aber mit einer Niederlage. Denn nach der Erzählung seiner Helden-Geschichte von Tischtennis-Erfolgen in Marseille, wollte es Nachwuchshoffnung Nina Skerbinz ganz genau wissen.

Und putzte den Olympiasieger mit 10:2 von der (Mini-)Platte. Ihr trockener Kommentar: „Schaut so aus, als ob meine Form passen würde!“



https://www.olympia.at/main.asp?NID=46460&kat1=87&kat2=538