13.10.2026 16:23

Eine gesunde Open-Source-Landschaft schaffen

Rakousko FH St. Pölten Autor neuveden
Forschende des Instituts für IT-Sicherheitsforschung an der FH St. Pölten entwickeln mit dem Projekt CrOSSD eine Datenbank, die wichtige Open-Source-Software-Projekte identifizieren und ihren Gesundheitszustand automatisiert bewerten soll. Die Plattform soll Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Förderstellen und der Open-Source-Community bei der Auswahl und Unterstützung von Projekten helfen. Bewertet werden soll die Gesundheit unter anderem anhand der Zahl der Beitragenden, der Finanzierung und der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien. CrOSSD erhielt eine Projektförderung von netidee, Österreichs größter Internet-Förderaktion.
AI shrnutí

Neues Projekt der FH St. Pölten soll Plattform für Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Open-Source Software (OSS) werden

Forschende der FH St. Pölten möchten mit ihrem Projekt „CrOSSD“ (Towards a Critical Open-Source Software Database) eine Datenbank aufbauen, die wichtige und kritische Open-Source-Software-Projekte (OSS) identifizieren und deren derzeitigen "Gesundheitszustand" durch automatisierte Analysen messen kann. Das Projekt erhielt die innovative Projektförderung von netidee.

Auswahl von Open-Source Software erleichtern

Open-Source-Software (OSS) wird in unzähligen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Aktuell gibt es keine effiziente Möglichkeit, den Gesundheitszustand von OSS einzusehen oder automatisch zu überprüfen. Das Projekt CrOSSD soll das ändern. Ziel ist der Aufbau einer Datenbank, die Auskunft über den Gesundheitszustand bestehender OSS-Projekte gibt. Die Projektverantwortlichen vom Institut für IT-Sicherheitsforschung an der FH St. Pölten, Tobias Dam, Lukas Daniel Klausner und Sebastian Neumaier, wollen damit einen Beitrag zur transparenten und kritischen Bewertung von OSS-Projekten leisten. CrOSSD soll als Plattform zur Entscheidungshilfe genutzt werden.

„Unsere Ergebnisse sollen sowohl der Open-Source-Community selbst als auch externen Stakeholdern (z. B. Förder- oder Regierungsstellen und Unternehmen mit Interesse an einer lebendigen OSS-Landschaft) bei der Entscheidung helfen, welche Projekte sie unterstützen oder einsetzen sollten“, führt Lukas Daniel Klausner aus.

Gesundheitscheck für Open-Source-Software

Ein erster Schritt für den Aufbau der Datenbank ist es den Status quo hinsichtlich der „Gesundheit“ von insbesondere kritischen OSS-Projekten zu erheben. Die „Gesundheit“ soll durch verschiedene Metriken wie die Anzahl von Beitragenden, nachhaltige/bestehende Finanzierung oder Compliance mit Sicherheitsrichtlinien definiert werden. CrOSSD soll OSS-Projekte dabei unterstützen, die eigene „Gesundheit“ zu beurteilen. Auch Institutionen oder Fördergeber*innen können davon profitieren, indem kritischen OSS-Projekten Ressourcen für eine stabile, resiliente Entwicklung zur Verfügung gestellt werden.

„Unser Ziel ist es, eine Datenbank von OSS-Projekten zusammen mit Projekt-‚Gesundheits‘-Bewertungen und -Analysen zu erstellen“, so Sebastian Neumaier.

netidee Projektförderung

Die Forschenden erhalten für das innovative netidee-Projekt CrOSSD eine der begehrten Projektförderungen. Das Förderprogramm netidee ist Österreichs größte Internet-Förderaktion. Gefördert werden Projekte, die wirksame Impulse für die Weiterentwicklung und Nutzung des Internets zur Unterstützung einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung setzen.

Weitere Informationen zum Projekt CrOSSD

  • Hier finden Sie die Projektwebsite.
  • Hier finden Sie Infos zur netidee Projektförderung.https://www.netidee.at/crossd


https://www.ustp.at/Plone/de/stories/news/eine-gesunde-open-source-landschaft-schaffen
Autor
Společnost / Organizace
FH St. Pölten
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