12.10.2026 10:42

Ein letzter Blick aus einer verlorenen Welt

Německo Bayerisches Landesamt für Umwelt Autor neuveden
Die Fotoausstellung „Extinct – Der letzte Blick“ von Erwin Geiss ist vom 16. Oktober bis 15. Dezember 2026 kostenlos im Foyer des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg-Haunstetten zu sehen. Geiss fotografierte historische Präparate ausgestorbener Tiere wie Dodo und Tasmanischen Beutelwolf; die Bilder machen den Verlust biologischer Vielfalt erfahrbar. Das Bayerische Artenschutzzentrum verweist darauf, dass etwa jede zweite Tier- und Pflanzenart in Bayern gefährdet ist, und arbeitet mit wissenschaftlichen Daten an Schutzkonzepten und Modellprojekten.
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Beeindruckende Fotoausstellung ab 16. Oktober in Augsburg

Die Fotoausstellung „Extinct“ von Erwin Geiss gastiert vom 16. Oktober bis 15. Dezember 2026 im Foyer des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) in Augsburg-Haunstetten. Die Ausstellung kann kostenlos Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr besucht werden.

Ein Dodo, ein Tasmanischer Beutelwolf, ein Quagga oder ein Berberlöwe: Sie alle sind unwiederbringlich aus unserer Welt verschwunden. In den Fotografien von Dr. Erwin Geiss kehren sie für einen Augenblick zurück – und blicken die Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar an. Nicht aus einer fernen Vergangenheit, sondern scheinbar aus dem Hier und Jetzt.

Der Geophysiker und professionelle Fotograf hat über viele Jahre historische Tierpräparate in naturwissenschaftlichen Sammlungen auf der ganzen Welt fotografiert. Seine Bilder verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit großer künstlerischer Ausdruckskraft. Die Präparate erscheinen nicht als bloße Museumsobjekte, sondern als individuelle Lebewesen – mit einem letzten, eindringlichen Blick auf die Welt, die sie verloren hat.

Die Ausstellung „Extinct – Der letzte Blick“ macht den Verlust der biologischen Vielfalt unmittelbar erfahrbar. Jedes Bild erzählt dabei mehr als die Geschichte einer ausgestorbenen Tierart. Es stellt auch eine drängende Frage an die Gegenwart: Was verlieren wir, wenn eine Art für immer verschwindet – und welche Verantwortung tragen wir für die Arten, die heute noch leben?

Mit solchen Fragen beschäftigen sich auch die Expertinnen und Experten des Bayerischen Artenschutzzentrums am LfU. Etwa jede zweite Tier- und Pflanzenart in Bayern ist gefährdet. „Unser Ziel ist es, bedrohte Tiere und Pflanzen zu schützen und die Vielfalt an Lebensräumen zu fördern. Hierzu erheben wir wissenschaftliche Daten. Aus diesen Erkenntnissen erarbeiten wir Konzepte und Modellprojekte für die Praxis“, erklärt Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des LfU.

  • Das Bayerische Artenschutzzentrum – LfU Bayern
  • Anfahrt zur Dienststelle Augsburg – LfU Bayern



https://www.lfu.bayern.de/pressemitteilungen/c/2446891/50-26-ein-letzter-blick-aus-einer-verlorenen-welt
Autor
Společnost / Organizace
Bayerisches Landesamt für Umwelt
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