Berliner Stadtwerke mit eigenem Aufsichtsrat
Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Severin Fischer leitet das Gremium
Die Berliner Stadtwerke haben erstmals einen eigenen Aufsichtsrat. Damit stärkt das Land Berlin die Governance-Strukturen und trägt der großen Bedeutung der Berliner Stadtwerke für die Berliner Energie- und Klimawende Rechnung.
Als kommunales Energieunternehmen des Landes Berlin treiben die Berliner Stadtwerke die Energiewende voran. Seit 2014 haben sie mehr als 172 Millionen Euro in Solar- und Windenergie, Ladeinfrastruktur sowie Quartiers- und Wärmeprojekte investiert.
Bislang wurden strategische Themen der Berliner Stadtwerke als Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe im dortigen Aufsichtsrat behandelt. Angesichts des starken Wachstums des Unternehmens und seiner großen Bedeutung für die Berliner Energiewende erhalten die Berliner Stadtwerke nun ein eigenes Gremium, das sich gezielt mit energiewirtschaftlichen Fragestellungen und der strategischen Weiterentwicklung der Stadtwerke befasst.
Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Dr. Severin Fischer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, stellvertretender Vorsitzender ist Frank Bruckmann, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe.
Dem Aufsichtsrat gehören darüber hinaus an:
- Roland Jäschke, Vorsitzender des Personalrates der Berliner Wasserbetriebe
- Andreas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender beim Deutscher Wasserstoffverband
- Imelda Labbé, Präsidentin Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller
- Franziska Neumann, Referentin für Beteiligungsmanagement und -controlling bei der Senatsverwaltung für Finanzen
- Dr. Diana Taubert, Patentanwältin und Geschäftsführende Gesellschafterin der ETL IP Patentanwaltsgesellschaft mbH
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