5.10.2026 17:34

TU Hamburg startet „AI in Education“

Německo Technische Universität Hamburg Michael Tokarski
TU Hamburg spouští rozsáhlý projekt AI in Education a začíná s chatbotem inTU, který má nově orientovat prvně nastupující studenty a usnadnit jejich onboarding na kampusu. Aplikace běží na vlastních serverech TUHH a používá místní modely, čímž zajišťuje bezpečné prostředí mimo komerční dodavatele. Do vývoje byly zapojeny výsledky průzkumů mezi studenty a plánují se další KI-tutori, kteří budou podporovat studenty, ale jejich myšlení zůstává na učitelích. Cílem je postupně rozšiřovat KI nástroje napříč vzdělávacím procesem s jasnými pravidly ohledně práva a ochrany údajů.
AI shrnutí

Auf eigenen Servern und mit lokalen Modellen: Zum Auftakt der großangelegten KI-Initiative können sich TU-Studierende vom Chatbot „inTU“ beraten lassen.

Künstliche Intelligenz prägt Hochschulen mehr und mehr: Sie verändert Berufsbilder, eröffnet neue Möglichkeiten in der Lehre und stellt etablierte Prüfungsformate in Frage. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) antwortet auf diese Entwicklung aktiv und nimmt KI systematisch in den Blick.

Nun startet die TU Hamburg ihr großangelegtes Projekt „AI in Education“. Den Auftakt zum aktuellen Wintersemester macht der KI-Chatbot „inTU“ für sämtliche Belange von Erstsemesterstudierenden. Wo sind die wichtigsten Anlaufstellen auf dem Campus? Wie genau funktioniert die E-Learning-Plattform der TU Hamburg? Und welche Fristen muss ich zum Studienstart beachten? Im Dialog navigiert der interaktive Chatbot angemeldete Studierende komfortabel durch die herausfordernden ersten Monate an der TU Hamburg. Der Chatbot hilft dabei, möglichst schnell die richtigen Informationen und passenden Ansprechpartner zu finden. Der gesamte Onboarding-Prozess wird dadurch enorm erleichtert.

Sichere Umgebung abseits kommerzieller Anbieter

Zu den Besonderheiten von „AI in Education“ gehört die Unabhängigkeit: Anstatt externe Dienstleister zu nutzen, läuft die KI-Anwendung auf eigenen Servern der TU Hamburg und greift auf lokale Modelle zurück. Damit ist eine sichere Umgebung abseits von Produkten kommerzieller Anbieter gewährleistet.

Um möglichst zielgenau auf die Belange der Nutzenden eingehen zu können, flossen die Ergebnisse der regelmäßigen Studierendenbefragungen an der TU Hamburg in die Entwicklung des Chatbots ein. Zusätzlich wurden im Rahmen des Projekts im Sommer 2026 weitere Erhebungen unter anderem mit Studierenden durchgeführt. Die dort gesammelten Erkenntnisse werden zur Grundlage für die Implementierung weiterer KI-Anwendungen. Dafür werden auch die Perspektiven der Lehrenden sowie des Verwaltungspersonals im Bereich Studium und Lehre der TU Hamburg einbezogen.

Der Onboarding-Assistent „inTU“ bildet den Startschuss der KI-Offensive „AI in Education“ der TU Hamburg. In mehreren Arbeitsgruppen wird seit Sommer 2026 die technische, organisatorische und didaktische Basis erarbeitet, um KI in der Lehre systemisch zu etablieren. Projektziel ist eine Umgebung, die ermöglicht und befähigt. Dazu gehören klare Regeln zu Rechtsfragen und Datenschutz, und unsere Lehrenden erhalten ein sicheres Werkzeug, das sie nach Bedarf und didaktischer Zielstellung miteinbinden können.

Auch KI-Tutoren sind bereits in Planung

Für das kommende Jahr baut die TU Hamburg eine Infrastruktur auf, mit der Lehrende eigene KI-Tutoren für ihre Lehrveranstaltungen entwickeln und einbinden können. Erste Pilotprojekte sind bereits in Vorbereitung, in denen ein KI-Tutor Studierende individuell beim Lernen begleitet und unterstützt. Die KI-Tutoren sollen die Denkarbeit der Studierenden dabei nicht ersetzen, sondern gezielt anregen: durch Rückfragen, die Begründungen einfordern und Annahmen sichtbar machen, einschließlich der Grenzen und möglichen Fehler der KI selbst. Konzeption und Verantwortung bleiben bei den Lehrenden. Zukünftig soll auch die Verwaltung im Bereich Studium und Lehre der TU Hamburg die neu geschaffene Plattform nutzen können.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel, Präsident der TUHH: „Mit ‚inTU‘ setzen wir KI dort ein, wo sie unseren Studierenden unmittelbar nützt: Sie erhalten vom Studienstart an schnelle Orientierung und passgenaue Unterstützung. Perspektivisch wollen wir KI-gestützte Angebote entlang des gesamten Studienverlaufs ausbauen – von Information und Beratung bis zur individuellen Lernbegleitung. Dabei soll KI eigenständiges Denken nicht ersetzen, sondern Studierende gezielt dabei unterstützen, besser und erfolgreicher zu lernen.“

Prof. Dr.-Ing. Thorsten A. Kern, Vizepräsident für Lehre der TUHH: „Viele Berufsbilder befinden sich durch den Einfluss der KI im Wandel. Die Ingenieurwissenschaften sind da keine Ausnahme, haben sich aber seit jeher mit ihren Werkzeugen weiterentwickelt. Unsere KI-Roadmap erzeugt das Umfeld, damit unsere Studierenden KI technisch verstehen, deren Ergebnisse hinterfragen und deren Grenzen kennen. Ziel ist es, Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden, die zum ethischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Werkzeug KI befähigt sind. Unsere Studierenden werden am Ende mitgestalten, was als Nächstes kommt.“

https://intranet.tuhh.de/presse/pressemitteilung_einzeln.php?Lang=de&id=15162

Autor
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Michael Tokarski
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Společnost / Organizace
Technische Universität Hamburg
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