10.9.2026 20:09

Jubiläum am Standort im Landkreis Emsland: LBEG feiert 75 Jahre Bergamt Meppen

Německo Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen Autor neuveden
LBEG slaví 75 let Bergamtu Meppen a připomíná, že historie bergamt v Meppen je neoddělitelná od vývoje regionu Emsland a odroste ekonomického vzestupu spojeného s těžbou ropy a zemního plynu. Ústřední představitelé zdůraznili dlouhodobou důvěru veřejnosti a spolupráci s obcemi, krajem a podniky, a připomněli, že významná část zdanění z fosilních surovin pochází z Meppenu. Během oslavy byla vyzdvižena potřeba bezpečné a efektivní správy podzemních zdrojů, rozvoje technologií jako vodík a geotermie a udržení průmyslové expertízy pro budoucí energetickou transformaci.
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Das Bergamt Meppen wurde vor 75 Jahren gegründet. Heute hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) dieses Jubiläum mit einer Feierstunde an seinem Standort im Landkreis Emsland begangen.

„Die Geschichte des Bergamtes ist auch die Geschichte des Emslandes. Der wirtschaftliche Aufschwung ist eng mit der Erdöl- und Erdgasförderung verbunden“, sagte LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier. Die Ausweitung der Rohstoffgewinnung im Emsland nach dem Zweiten Weltkrieg hatte zur Folge, dass 1951 ein Bergamt im Meppen installiert wurde. Heute ist der Standort für alle bergbehördlichen Aufgaben westlich der Weser zuständig. Ein wesentlicher Teil der Erdgas- und Erdölförderung findet immer noch im Nordwesten des Landes statt. Der LBEG-Präsident umschrieb das so: „In den vergangenen Jahrzehnten hat Niedersachsen an die 20 Milliarden Euro an Förderabgaben eingenommen. Ein Großteil kommt aus dem Meppener Bereich.“

Bis heute seien das LBEG und seine Tätigkeiten in der Region hoch akzeptiert. „Zwischen Behörde, Kommunen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern ist über Jahrzehnte ein vertrauensvolles Miteinander entstanden – geprägt von Sachlichkeit, gegenseitigem Respekt und kurzen Wegen“, so Mühlenmeier weiter.

Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier knüpfte daran nahtlos an und lobte den Emsländer Pragmatismus: „Wenn andere lange diskutierten, wurde hier einfach sachlich geprüft, klar entschieden und weitergearbeitet.“ Mit Blick auf kommende Aufgaben fragte Wunderling-Weilbier: „Wie speichern wir Wasserstoff sicher im Untergrund? Wie nutzen wir die tiefe Geothermie effizient? Wie gehen wir mit den Folgen des Klimawandels um? Und wie schaffen wir es, die Energiewende so zu gestalten, dass sie technisch funktioniert und gesellschaftlich akzeptiert wird?“ Die Antwort darauf sei einfach: „Wir brauchen Menschen und Institutionen, die wissen, was sie tun. Die den Untergrund kennen. Die Risiken einschätzen können. Die nicht nur verwalten, sondern gestalten. Und genau das ist die Tradition, die aus Meppen kommt.“

Bürgermeister Helmut Knurbein zeigte sich angetan über die lobenden Worte über seine Stadt. Zwar würden vermutlich nicht alle Einwohnerinnen und Einwohnern das Bergamtsgebäude kennen, aber die Bedeutung des LBEG-Standortes in Meppen sei unbestritten. Dabei hob er besonders die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Landesbehörde hervor.

Das gelte auch für das miteinander mit dem Landkreis, wie Kreisbaurat Dr. Michael Kiehl betonte. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Bergbautätigkeiten sei unerlässlich. Denn auch wenn Erdgas und Erdöl in absehbarer Zeit nicht mehr für die Energiegewinnung genutzt werden sollen, seien sie auch nach Erreichen der Klimaneutralität wichtig unter anderem für chemische Prozesse.

Um diese Klimaneutralität zu erreichen, sagte schließlich Dr. Ludwig Möhring, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG), müsse bis dahin möglichst viel heimisches Erdgas und Erdöl gefördert werden, um energieintensive Importe so weit wie möglich zu vermeiden. Unabhängig davon sei die Expertise aus der Erdgas- und Erdölindustrie unverzichtbar für Entwicklung von Zukunftstechnologien wie zum Beispiel bei den Themenfeldern Wasserstoff und Geothermie.

Vor dem Festakt hatten schon LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier und Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein ein neues Straßenschild, das zum Dienstsitz hinweist, eingeweiht. Knurbein hatte als kleines „Geburtstagsgeschenk“ im Gepäck, dass demnächst auch die Zufahrtsstraße erneuert werden soll.

Weitere Infos:

 

  • Als die Erdöl- und Erdgasfunde im Emsland in der Nachkriegszeit immer mehr an Bedeutung gewannen, verstärkte sich im westlichen Niedersachsen auch der Bedarf an bergbehördlicher Aufsicht. Ende 1950 verlegte das bis dahin zuständige Bergamt Hannover daher eine Abteilung nach Meppen. Nur wenige Monate später wurde diese Dienststelle zum neuen Bergamt Meppen ausgeweitet, dessen Bezirk von der Küste über Oldenburg bis Osnabrück reichte.
  • Anfangs noch mit vier Mitarbeitern in einer Innenstadtwohnung untergebracht wuchs das Bergamt in Meppen stetig. Vor 35 Jahren bekam es schließlich ein eigenes Gebäude, das am heutigen Standort in der Vitusstraße 6 gebaut wurde.
  • 2001 wurde die Struktur mit einem Oberbergamt und mehreren darunter angeordneten Bergämtern aufgelöst und in ein Landesbergamt mit mehreren Standorten überführt. Als 2006 das Landesbergamt und das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung (NLfB) zum LBEG zusammengeführt wurden, blieb das Prinzip der Außenstellen erhalten. Neben dem Hauptsitz in Hannover betreibt das LBEG heute den Dienstsitz Clausthal-Zellerfeld und die Außenstellen Celle und Meppen. Von den mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LBEG sind knapp 20 in Meppen dauerhaft tätig.

 

Pressekontakt: Eike Bruns, Tel.: 0511 643 2274, Björn Völlmar, Tel.: 0511 643 3010,

E-Mail: [email protected], Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de

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Společnost / Organizace
Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen
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