Gerlach warnt vor Alkoholkonsum in der Schwangerschaft – Bayerns Gesundheitsministerin anlässlich des „Tags des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September
Gerlach varuje před konzumací alkoholu v těhotenství a připomíná rizika spojená s FASD, které mohou postihovat až kolem 13 tisíc dětí ročně v Německu, z toho přibližně 3 tisíce s nejvážnější formou fetálního alkoholového syndromu. Bayern uvádí, že ročně se v kraji narodí zhruba 2 tisíce dětí s FASD a u všech uvedených zdravotních následků zahrnuje i vrozené vady, duševní a vývojové problémy či poruchy chování. Ministerstvo zopakovalo kampaň Schwanger? Null Promille!, která podporuje úplný zákaz alkoholu během těhotenství, poskytuje praktické rady a informace v různých jazycích a nabízí nízkoprahové pomocné služby; cílem je osvěta, prevence i podpora nejen nastávajících maminek, ale i jejich okolí.
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlachhat anlässlich des „Tags des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September auf die schwerwiegenden Risiken durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aufmerksam gemacht. Gerlach betonte am Mittwoch: „Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann für das ungeborene Kind schwere Folgen haben. Bereits kleinste Mengen an Alkohol können sich bleibend auf die Gesundheit des Kindes auswirken. Betroffene Kinder leiden darunter häufig ein ganzes Leben lang.“
Die Ministerin erläuterte: „Nach Schätzungen von Experten werden in Deutschland jährlich etwa 13.000 Kinder mit einer sogenannten Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) aufgrund von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft geboren. Rund 3.000 dieser Kinder sind dabei von der schwersten Ausprägung dieser Störung betroffen: dem fetalen Alkoholsyndrom (FAS). Bayernweit liegt die Zahl der Neugeborenen mit FASD bei jährlich etwa 2.000.“
Zu den gesundheitlichen Folgen von FASD und FAS gehören beispielsweise angeborene Fehlbildungen, geistige Behinderungen, Entwicklungs- und Wachstumsstörungen sowie Verhaltensauffälligkeiten in unterschiedlicher Ausprägung.
Gerlach unterstrich: „Deshalb werben wir mit unserer Kampagne ‚Schwanger? Null Promille!‘ dafür, während der Schwangerschaft vollständig auf Alkohol zu verzichten. Unsere Kampagne klärt über die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auf, bündelt wichtige Informationen und weist auf Beratungs- und Hilfeangebote im gesamten Freistaat hin. Damit möchten wir nicht nur werdende Mütter erreichen, sondern auch ihr Umfeld, das sie bei einer alkoholfreien Schwangerschaft unterstützen kann.“
„Schwanger? Null Promille!“ stellt zudem praktische Empfehlungen in Blogbeiträgen und den sozialen Medien zur Verfügung. Die Kampagne informiert auch über die Risiken von Alkoholkonsum in der Stillzeit und bestärkt stillende Frauen darin, in dieser Zeit ebenfalls konsequent auf Alkohol zu verzichten. Die wichtigsten Informationen sind in Leichter Sprache und in sieben Fremdsprachen auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums verfügbar. Seit dem Start im Jahr 2012 hat das Ministerium bereits rund eine Million Euro in die Aufklärungskampagne investiert.
Die Ministerin ergänzte: „Alkoholkonsum in der Schwangerschaft erfolgt teilweise noch immer aus Unwissenheit über die Gefahren für das ungeborene Kind. Aber auch psychische Erkrankungen wie eine Suchterkrankung können eine Rolle spielen. Daher sind neben Aufklärung und Prävention niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfsangebote ohne Stigmatisierung entscheidend.“
Als interdisziplinäre, wissenschaftlich begleitete Anlauf- und Koordinationsstelle bietet das Deutsche FASD Kompetenzzentrum Bayern umfassende Informationen rund um das Thema FASD. Mit Informationen zu Prävention, Diagnostik, Behandlung, Alltagshilfen und möglichen Anlaufstellen werden sowohl werdende Eltern und betroffene Familien als auch Fachkräfte, die Schwangere oder betroffene Familien betreuen, unterstützt.
Die Errichtung des Zentrums in München wurde von 2018 bis 2021 vom Bayerischen Gesundheitsministerium mit rund 485.000 Euro gefördert. Auch das Bundesgesundheitsministerium beteiligte sich mit rund 243.000 Euro.
Weitere Informationen und Projekte zum Thema Alkohol sind auf der Webseite desBayerischen Gesundheitsministeriumszu finden.