4.9.2026 09:54

Gesunde Gefäße

Německo Universitätsklinikum Erlangen Autor neuveden
In der Herbstausgabe von „Gesundheit erlangen“ wird erläutert, wie Gefäßchirurgie, Herzchirurgie und Radiologie am Uniklinikum Erlangen eng zusammenarbeiten, um Aorten- und Gefäßerkrankungen individuell zu behandeln. Berichtet wird außerdem von konkreten Fällen wie der operativen Versorgung verengter Halsschlagadern und komplexer Gefäßprobleme bei Hannes R. sowie von seltenen Gefäßfehlbildungen, die eine spezialisierte Betreuung erfordern. Des Weiteren gibt das Heft Einblicke in Gefäßprothesen, Therapien bei Gefäßerkrankungen sowie weitere Themen rund um Diabetes, Epilepsie, Erste Hilfe bei Kindern und Prävention.
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Herbstausgabe von „Gesundheit erlangen“ zu Aorta, Halsschlagader und anderen Gefäßen.

Ist die Aorta, die „Hauptversorgungsleitung“ des Körpers, verletzt oder erkrankt, wird es schnell lebensbedrohlich. Im Aortenboard des Uniklinikums Erlangen diskutieren deshalb Expertinnen und Experten der Gefäßchirurgischen Abteilung, der Herzchirurgischen Klinik und des Radiologischen Instituts immer gemeinsam, welche Behandlung im Einzelfall die beste ist. Wie u. a. der 24-jährige Patient Hannes R. von dieser fachübergreifenden Zusammenarbeit profitiert hat, lesen Interessierte in der aktuellen Ausgabe von „Gesundheit erlangen“, dem kostenlosen Magazin des Uniklinikums Erlangen. Darüber hinaus im Heft: warum eine verengte Halsschlagader so gefährlich ist und welche Eingriffe infrage kommen; und wie sich seltene Gefäßfehlbildungen bemerkbar machen und behandeln lassen.

„Gesundheit erlangen“ liegt in Erlangen, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Bamberg und Nürnberg aus und kann online unter www.gesundheit-erlangen.com gelesen und per E-Mail an gesundheit-erlangen(at)uk-erlangen.de abonniert werden.

Weil sie schon einmal eine verkalkte Beinarterie hatte, an Diabetes leidet und familiär vorbelastet ist, war Monika F. aufmerksam und ließ auch ihre Halsschlagadern per Ultraschall untersuchen. Dabei stellten die Ärztinnen und Ärzte der Gefäßchirurgie des Uniklinikums Erlangen hochgradige Verengungen fest. Die 71-jährige Forchheimerin musste zeitnah operiert werden. Dank des Eingriffs ist ihr Schlaganfallrisiko nun deutlich gesunken. Anderen Betroffenen gibt Monika F. in „Gesundheit erlangen“ einen wichtigen Rat mit auf den Weg. Auch Hannes R. wurde schon am Uniklinikum Erlangen operiert – das erste Mal im Alter von zehn Jahren. Heute weiß der 24-Jährige, dass er an einer seltenen Bindegewebsschwäche leidet, weshalb seine Gefäße immer wieder erkranken und chirurgisch versorgt werden müssen. Wegen Aneurysmen und Einrissen in seiner Hauptschlagader lag Hannes R. schon mehrmals auf einem OP-Tisch im Uniklinikum Erlangen, wo ihn Ärztinnen und Ärzte der Gefäßchirurgie, der Herzchirurgie und der Radiologie gemeinsam behandelten. Die Zeit bis zum Eingriff sei jedes Mal herausfordernd, doch nach jeder eingesetzten Gefäßprothese fühle sich der junge Patient wieder sicher. Im Artikel erfahren die Leserinnen und Leser u. a. auch, wie Gefäßprothesen hergestellt und schließlich in den Körper eingebracht werden und warum ein individueller Ansatz dabei so wichtig ist. Sehr individuell ist auch die Therapie von Gefäßmalformationen – das heißt: von fehlgebildeten Blut- oder Lymphgefäßen. Weil diese so selten sind, werden sie selbst von Fachleuten häufig übersehen. Am Uniklinikum Erlangen gibt es die einzige Spezialambulanz in ganz Nordbayern, die sich um diese Patientinnen und Patienten kümmert.

Von der Kinderklinik ins Kinderzimmer

In der Neonatologie in der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen werden bereits kleinste Frühchen umfassend versorgt. Nach der Entlassung nach Hause unterstützt das Team des Bunten Kreises Erlangen die Familien auf Wunsch weiter, berät zu Medikamentengaben, beurteilt die Entwicklung der Säuglinge, hat Untersuchungstermine mit im Blick und vieles mehr. Die „Gesundheit erlangen“-Redaktion hat zwei Familien an unterschiedlichen Stationen ihres persönlichen Weges getroffen – darunter auch Drillingsgeschwister, die bei ihrer Geburt jeweils nur zwischen 540 und 700 Gramm wogen.

Außerdem im Heft: welcher Eingriff bei diabetischer Polyneuropathie helfen kann, worauf es bei der Ersten Hilfe bei Kindern ankommt, welche modernen Therapien es bei Epilepsie gibt, ob Brot tatsächlich dick macht und welche gezielten Übungen Achillessehnenbeschwerden lindern.

Weitere Informationen:

Redaktion „Gesundheit erlangen“
09131 85-46670
gesundheit-erlangen(at)uk-erlangen.de

https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/gesunde-gefaesse

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