2.9.2026 12:11

Wenn Minuten zählen

Německo Sana Kliniken Autor neuveden
Sana Kliniken Niederlausitz haben erneut die Zertifizierung als Regionales Traumazentrum erhalten und damit bestätigt, dass klare Strukturen, gut koordinierte Abläufe und interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten in der Lausitz gewährleistet sind. Im Fokus stehen der strukturierte Behandlungsweg vom Rettungsdienst über Schockraum, Operation bis zur Intensivmedizin sowie die enge Netzwerkkoordination im Traumanetzwerk Brandenburg Süd. Die Rezertifizierung untermauert die Bedeutung eines wohnortnahen, schnellen und hohen medizinischen Standards und stärkt die Rolle der Klinik Senftenberg als verlässlicher Partner in der Notfall- und Akutversorgung der Region.
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Sana Kliniken sichern starke Traumaversorgung für die Lausitz / Rezertifizierung bestätigt geprüfte Strukturen, eingespielte Abläufe und hohe medizinische Qualität.

Zusammenfassung

  • Sana Kliniken Niederlausitz erneut als Regionales Traumazentrum rezertifiziert 

  • Audit bestätigt geprüfte Strukturen, klare Abläufe und interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Chefarzt Dr. Christian Schmidt und Geschäftsführer Marc Bernstädt betonen Bedeutung für die Versorgungssicherheit in der Lausitz

Die Sana Kliniken Niederlausitz sind erneut als Regionales Traumazentrum zertifiziert worden. Damit wird dem Standort Senftenberg bestätigt, dass schwerverletzte Patienten nach klar definierten Qualitätsstandards, mit geprüften Strukturen und durch ein erfahrenes interdisziplinäres Team versorgt werden. Das Regionale Traumazentrum ist an den Sana Kliniken Niederlausitz in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie angesiedelt. Es ist ein zentraler Bestandteil der Notfall- und Akutversorgung in Südbrandenburg und Teil des Traumanetzwerkes Brandenburg Süd.

„Die Rezertifizierung ist für uns weit mehr als ein formales Qualitätssiegel. Sie bestätigt, dass wir schwerverletzte Menschen in der Lausitz schnell, strukturiert und nach hohen medizinischen Standards versorgen können“, sagt der erfahrene Unfallchirurg und Chefarzt Dr. Christian Schmidt. Als Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie und Spezielle Orthopädische Chirurgie weiß er: „Gerade in einer ländlich geprägten Region ist es entscheidend, dass diese Kompetenz wohnortnah verfügbar ist und im Netzwerk verlässlich funktioniert.“


Der Schockraum in der Notaufnahme spielt bei der Traumaversorgung eine entscheidende Rolle: Hier arbeiten Ärzte und Pflegekräfte aus verschiedenen Fachbereichen Hand in Hand.

Traumaversorgung ist Teamarbeit

Bei schweren Unfällen entscheidet oft das Zusammenspiel vieler Fachbereiche über den weiteren Behandlungsverlauf. Im Schockraum müssen Unfallchirurgie, Anästhesie, Notaufnahme, Radiologie, OP-Team, Intensivmedizin, Pflege und weitere Berufsgruppen innerhalb kürzester Zeit zusammenarbeiten. Diagnostik, Stabilisierung, operative Versorgung und intensivmedizinische Weiterbehandlung greifen dabei ineinander.

Genau diese Strukturen und Abläufe wurden im Rahmen des Rezertifizierungsaudits überprüft. Bewertet wurden unter anderem die personelle und technische Ausstattung, die Verfügbarkeit der beteiligten Fachdisziplinen, die Schockraumorganisation, die Qualität der Dokumentation, Fortbildungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit im Traumanetzwerk. „Schwerverletztenversorgung ist Teammedizin unter höchstem Zeitdruck“, erklärt Dr. Christian Schmidt. „Sie funktioniert nur, wenn Verantwortlichkeiten klar sind, Abläufe trainiert werden und alle Beteiligten wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Die erfolgreiche Rezertifizierung zeigt, dass diese Strukturen bei uns etabliert sind und im Alltag gelebt werden.“

Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie versorgt ein breites Spektrum akuter Verletzungen und komplexer traumatologischer Krankheitsbilder. Dazu gehören Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Wirbelsäulenverletzungen, Schädel-Hirn-Verletzungen sowie Mehrfachverletzungen nach schweren Unfällen.

SKN wichtiger Anker für die Versorgung Schwerverletzter

Als Regionales Traumazentrum übernimmt die Klinik eine wichtige Rolle in der strukturierten Erstversorgung, Stabilisierung und Weiterbehandlung schwerverletzter Patientinnen und Patienten. Ziel ist es, lebensbedrohliche Verletzungen schnell zu erkennen, notwendige Behandlungsschritte unmittelbar einzuleiten und Patienten je nach Verletzungsmuster im passenden Versorgungsniveau weiter zu behandeln. „Moderne Unfallchirurgie bedeutet heute weit mehr als die operative Versorgung einzelner Verletzungen“, sagt Dr. Christian Schmidt. „Wir betrachten den gesamten Behandlungspfad: vom Rettungsdienst über den Schockraum und die Operation bis zur Intensivmedizin, Frühmobilisation und Rehabilitation. Für die Patienten zählt am Ende, dass dieser Weg sicher, schnell und gut koordiniert ist.“

Für die Sana Kliniken Niederlausitz ist die erneute Zertifizierung ein wichtiges Signal für die medizinische Versorgung in Südbrandenburg. Sie unterstreicht den Anspruch, auch bei komplexen Notfällen ein verlässlicher Partner für Patientinnen und Patienten, Rettungsdienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Netzwerkpartner zu sein.

„Die Lausitz braucht starke medizinische Strukturen – nicht nur in den großen Zentren, sondern auch in der Fläche“, betont Dr. Christian Schmidt. „Ein Regionales Traumazentrum sorgt dafür, dass schwerverletzte Menschen schnell eine qualifizierte Erstversorgung erhalten. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Versorgungssicherheit für die gesamte Region.“


Der OP-Saal ist eine wichtige Station auf dem Behandlungspfad von schwerverletzten Patienten. Das starke Versorgungsnetzwerk spannt sich vom Rettungsdienst über Notaufnahme, operative Versorgung und Intensivstation bis hin zur Frühmobilisierung und Rehabilitation.

 

Partner Nummer eins für Gesundheit – auch im Notfall

Auch Marc Bernstädt, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz, sieht in der Rezertifizierung ein starkes Signal für die strategische Entwicklung des Klinikstandortes Senftenberg: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen für die Menschen in Südbrandenburg ein verlässlicher Partner für Gesundheit sein. Dazu gehört, dass wir medizinische Qualität nicht nur versprechen, sondern durch überprüfte Strukturen, starke Teams und klare Versorgungswege nachweisen. Die erneute Zertifizierung als Regionales Traumazentrum zeigt, dass wir auch in hochsensiblen Bereichen der Notfallversorgung sehr gut aufgestellt sind.“

Die Rezertifizierung passt damit in die medizinische Strategie der Sana Kliniken Niederlausitz. Der Standort Senftenberg steht für eine leistungsfähige Notfallversorgung, eine enge Vernetzung ambulanter und stationärer Angebote und eine klare medizinische Profilierung in der Region. Als Regionales Traumazentrum arbeiten die Sana Kliniken Niederlausitz eng mit den Partnern im Traumanetzwerk Brandenburg Süd zusammen. Ziel des Netzwerkes ist es, schwerverletzte Patientinnen und Patienten schnell in die jeweils geeignete Klinik zu bringen und die Versorgung über Standortgrenzen hinweg zu koordinieren.

„Traumaversorgung endet nicht an der eigenen Krankenhaustür“, sagt Dr. Christian Schmidt. „Sie ist Netzwerkmedizin. Entscheidend ist, dass Rettungsdienste, Kliniken und Fachabteilungen abgestimmt handeln und Patienten dort versorgt werden, wo sie entsprechend ihrer Verletzungsschwere am besten aufgehoben sind.“ Mit der erneuten Zertifizierung als Regionales Traumazentrum stärken die Sana Kliniken Niederlausitz ihre Rolle als wichtiger Partner in der Akut- und Notfallversorgung der Lausitz. Auch deshalb beteiligt sich die Klinik an der ärztlichen Besetzung des Rettungshubschraubers am ADAC Luftrettungszentrum Senftenberg sowie an drei Notarztstandorten. Darüber hinaus unterstützen sie die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden der Rettungsdienste und von Notärzten. Regelmäßige gemeinsame Fortbildungen tragen dazu bei, die Abläufe vom Einsatzort über den Transport bis zur Versorgung im Schockraum eng aufeinander abzustimmen.

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