Ausstellung über die Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt
Ausstellung „WANDA, VILLA UND DER WANDEL. Die Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt“ eröffnet am 7. September 2026 im Stadtarchiv Dresden. Die Schau, kuratiert von Manfred Wiemer und getragen von prominenter Unterstützung, beleuchtet zentrale Themen des Kunst- und Galeriebetriebs der 1980er/1990er Jahre und würdigt Claudia Reichardt (Wanda), deren Nachlass das Stadtarchiv 2023 übernommen hat. Sie zeigt den Einfluss Reichardts auf die Dresdner Kunst- und Kulturszene sowie Dresden im Wandel, mit Blick auf öffentliches Wirken und privates Leben; der Nachlass ermögliche biografische Einblicke und eine reflexive Perspektive auf die Stadtgeschichte. Die Ausstellung läuft vom 8. September 2026 bis 29. Januar 2027, montags bis freitags zu jeweiligen Öffnungszeiten; der Eintritt ist frei.
Eröffnung am 7. September im Stadtarchiv Dresden.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die am 26. August 2021 verstorbene Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt, auch bekannt unter dem Namen Wanda. Das Stadtarchiv Dresden übernahm ihren Nachlass im August 2023. Die anschließende Erschließung des Bestands mündete in eine Ausstellung, die zentrale Themen des Kunst- und Galeriebetriebs zwischen den 1980er und 1990er Jahren beleuchtet. Vor allem aber würdigt die Schau mit Claudia Reichardt eine Persönlichkeit, die die Dresdner Kunst- und Kulturszene für mehr als ein Jahrzehnt maßgeblich geprägt und weit darüber hinaus gewirkt hat.
Manfred Wiemer, Kurator der Ausstellung„Die Ausstellung lädt ein zur Betrachtung eines außergewöhnlichen Lebens in einer außergewöhnlichen Zeit. Eine Gratwanderung zwischen der öffentlichen Persönlichkeit Wanda und dem privaten Menschen Claudia Reichardt.“
Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch„Der Nachlass von Wanda Claudia Reichardt macht die Dresdner Stadtgeschichte und die Zeit des politischen Umbruchs aus einem künstlerischen wie persönlichen Blickwinkel erlebbar. Ich danke Kurator Manfred Wiemer und dem Stadtarchiv für die Erschließung und Erforschung dieses spannenden künstlerischen Nachlasses.“
Stadtarchivdirektor Prof. Thomas Kübler„Den Nachlass von Claudia Reichardt in seiner Fülle so auszuwerten, wie es mit der Ausstellung gelingt, ist eine Seltenheit und gibt nicht nur biografische Einblicke in das Leben von Wanda, sondern spiegelt zugleich Dresden in Zeiten der Transformation wider.“
Diese Ausstellung verdankt ihre Realisierung der großzügigen Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Sie ist vom 8. September 2026 bis zum 29. Januar 2027 zu sehen.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag von 9 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei.