30.7.2026 15:51

Hitze: Dresden bleibt cool mit Hilfe einer Kühle-Orte-Karte

Německo Stadt Dresden Autor neuveden
Dresden setzt während der aktuellen Hitzewelle auf eine öffentliche Kühle-Orte-Karte, die über 50 ausgewählte schattige oder kühlere Orte in Freizeit- und Alltagsbereichen wie Museen, Friedhöfe, Botanischer Garten und Wasserstellen erfasst. Die Karte, erstellt vom Amt für Geodaten und Kataster mit Unterstützung der Agentur GreenAdapt, soll das Auffinden angenehmer Aufenthaltsorte erleichtern, wird laufend aktualisiert und ergänzt den Hitzeaktionsplan der Stadt. Einige Kühlorte haben Öffnungszeiten, es gibt zudem mobile Trinkwasserbrunnen, Nebeldüsen und kostenlose Refill-Stationen; das Projekt wird durch Time2Adapt finanziert.
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Aufnahme der Standorte in den Themenstadtplan im August.

Dresden erlebt aktuell die nächste Hitzewelle dieses Sommers mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. Wohl dem, der ein kühles Plätzchen kennt, an dem es sich aushalten lässt. Im Rahmen der „Kühle-Orte-Kampagne“ hat die Landeshauptstadt Dresden genau solche Orte gesammelt – und die Dresdnerinnen und Dresdner haben fleißig Vorschläge geliefert. So sind über 50 zusammengekommen, darunter Museen, Friedhöfe, die Heide und der Botanische Garten. Die Agentur GreenAdapt (Gesellschaft für Klimaanpassung mbH) hat die eingereichten Orte anschließend geprüft.

Das Ergebnis ist eine öffentliche Kühle-Orte-Karte, die online unter www.dresden.de/kuehle-orte zu finden ist. Erfasst sind Orte und Einrichtungen im Freien, in Gebäuden und am Wasser, an denen es sich an heißen Tagen deutlich kühler als in der Umgebung anfühlt. Sie werden derzeit durch das Amt für Geodaten und Kataster in den Themenstadtplan der Landeshauptstadt Dresden eingetragen und erleichtern künftig die Suche nach angenehmen Aufenthaltsorten an heißen Tagen.
Die Karte ist eine Hilfestellung und soll Rückzugs- und Erholungsorte ins Bewusstsein der Dresdnerinnen und Dresdner rücken. Einige der kühlen Orte sind nur zu bestimmten (Öffnungs-)Zeiten erreichbar. Auch hier hilft die Karte, die fortlaufend aktualisiert werden soll und den Hitzeaktionsplan der Stadt ergänzt. Auf der Karte befinden sich auch jetzt schon Sommerangebote wie die zwei mobilen Trinkwasserbrunnen mit Nebeldüsen in der Altstadt und der Neustadt, die lebendige Seestraße und Pfarrgasse oder die offene Schulfreifläche des Gymnasiums Dresden-Plauen. Es sind auch Stellen eingezeichnet, wo es kostenloses Trinkwasser zum Nachfüllen (engl. „refill“) gibt. Diese Stationen sind an dem Refill-Signet mit blauem Tropfen zu erkennen.

Finanziert wird die Aktion durch das europäische Projekt Time2Adapt.

Hintergrund:

In Dresden nimmt die Zahl der sehr heißen Tage deutlich zu. In diesem Sommer wurden bereits jetzt die Hitzerekorde gleich reihenweise gebrochen, es ging hoch bis 40 Grad. Auch sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt, sind keine Ausnahme mehr. Eine körperliche Erholung in der Nacht ist dann nur noch eingeschränkt möglich. Hitze stellt den menschlichen Organismus vor Herausforderungen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich mehrere heiße Tage und Nächte in „Hitzewellen“ aneinanderreihen. Vulnerable Bevölkerungsgruppen wie zum Beispiel ältere oder chronisch kranke Menschen, Schwangere und Säuglinge oder Obdachlose können extrem unter dieser Belastung leiden. Laut der letzten Kommunalen Bürgerumfrage fühlt sich jeder fünfte Dresdner durch Hitze stark oder sehr stark beeinträchtigt.

Weitere Informationen

  • www.dresden.de/hitzeportal
  • www.dresden.de/kuehle-orte

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/07/pm_046.php?pk_campaign=RSS&pk_kwd=news

Autor
Společnost / Organizace
Stadt Dresden
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