Freileitungskontrolle per Helikopter
Amprion überprüft ab dem 20. Juli 2026 seine Höchstspannungsfreileitungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen von Hessen mit Helikopterunterstützung. Die Befliegungen sollen bis Anfang September dauern und rund 6.000 Masten sowie etwa 2.000 Stromkreiskilometer abdecken, wobei Wetterabhängigkeit zu kurzfristigen Änderungen führen kann. Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Schäden und Gefahren, indem Luftaufnahmen ergänzt werden durch Bodenkontrollen; festgestellte Mängel werden behoben, schwere Schäden sofort gemeldet und beseitigt.
Amprion überprüft ab dem 20. Juli seine Höchstspannungsfreileitungen (220 und 380 Kilovolt) in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen von Hessen. Die Kontrollen erfolgen mit einem Helikopter und dauern voraussichtlich bis Anfang September 2026.
Amprion kontrolliert in regelmäßigen Abständen seine Freileitungen, um den Zustand der Leitungen systematisch zu erfassen und mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen. Die Maßnahmen dienen der sicheren Stromversorgung von Millionen Menschen und tausenden Unternehmen im Amprion-Netzgebiet. Ab dem 20. Juli 2026 werden Freileitungen vom Rheinland über die Eifel und den Mittelrhein bis zur Südpfalz mit Hilfe eines Helikopters kontrolliert. Dabei werden insgesamt rund 6.000 Masten und etwa 2.000 Stromkreiskilometer überprüft.
Flugplan abhängig vom Wetter
Die Befliegungen dauern voraussichtlich bis Anfang September. Da die Flüge nur bei geeigneten Wetterbedingungen stattfinden können, sind kurzfristige Änderungen im Ablauf möglich.
Die Leitungen in den folgenden Bereichen werden kontrolliert:
Voraussichtlich 20.07. – 26.07.2026:
- Bad-Kreuznach
- Bernkastel-Wittlich
- Cochem-Zell
- Eifelkreis Bitburg-Prüm
- Koblenz
- Mayen-Koblenz
- Rhein-Hunsrück-Kreis
- Trier-Saarburg
Voraussichtlich 27.07. – 02.08.2026:
- Alzey-Worms
- Bergstraße
- Donnerbergkreis
- Kaiserslautern
- Merzig-Wadern
- Neunkirchen
- Olpe
- Saarlouis
- Saarpfalz-Kreis
- Siegen
Voraussichtlich 03.08. – 07.08.2026:
- Oberbergischer Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis
Voraussichtlich 10.08. – 14.08.2026:
- Kreis Euskirchen
Voraussichtlich 17.08. – 21.08.2026:
- Kreis Heinsberg
- Kreis Viersen
- StädteRegion Aachen
Voraussichtlich 24.08. – 28.08.2026:
- Köln
- Leverkusen
- Rhein-Erft-Kreis
- Rhein-Kreis Neuss
Voraussichtlich 31.08. – 04.09.2026:
- Rhein-Sieg-Kreis
Voraussichtlich 07.09. – 11.09.2026:
- Remscheid
- Solingen
- Wuppertal
Höchstleistungen für ein stabiles Stromnetz
Die Sichtkontrolle aus der Luft mit Hilfe eines Helikopters ergänzt die regelmäßigen Inspektionen vom Boden, bei denen die Stromleitungen abgelaufen und Masten bestiegen werden. Beide Verfahren greifen ineinander: Während vom Boden vor allem Mastbauteile und Fundamente überprüft werden, ermöglichen die Kontrollflüge einen schnellen Gesamtüberblick über lange Leitungsabschnitte. Kontrolliert werden insbesondere mögliche Seilschäden, defekte Isolatoren oder Schäden am Mastgestänge. Darüber hinaus wird geprüft, ob durch die umliegende Umgebung, beispielsweise durch Bäume, die nahe an die Leitungen heranwachsen, Gefahren entstehen.
Der Helikopter fliegt die Stromleitungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 bis 25 km/h ab. Neben dem Piloten sind Amprion-
Mitarbeitende im Helikopter, die eine Sichtkontrolle durchführen und zusätzlich eine hochauflösende Fotodokumentation der Stromleitungen erstellen. Amprion wertet diese Aufnahmen im Anschluss aus, um Auffälligkeiten und Schäden systematisch zu erfassen. Festgestellte Mängel werden im Nachgang durch Monteur*innen behoben. Besonders gravierende Schäden werden unverzüglich gemeldet und umgehend beseitigt. Für die Helikopterpilot*innen ist die Leitungsbefliegung trotz jahrelanger Erfahrung anspruchsvoll, da sie in niedriger Höhe zum Teil bis auf wenige Meter an die Masten und Leiterseile heranfliegen müssen. Gleichzeitig müssen die Wetterbedingungen einen sicheren Flugbetrieb und verlässliche Aufnahmen zulassen.
Durch die Kontrollflüge erhält Amprion innerhalb weniger Wochen einen detaillierten Überblick über viele tausend Kilometer seines Höchstspannungsnetzes. Damit kann Amprion Maßnahmen gezielt dort ansetzen, wo sie notwendig sind, um den sicheren Betrieb des Stromnetzes zu gewährleisten.
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Lucian Grümer
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