Amprion begrüßt Einstieg von RWE bei M31
RWE erhöht seinen Anteil an Amprion mittelbar über die M31-Beteiligungsgesellschaft auf insgesamt 55 Prozent, wodurch RWE zusätzlich zu seiner bestehenden 20-Prozent-Beteiligung (über die RWE Alkaios Holding) in Amprion investiert. Die direkte Eigentümerstruktur von Amprion bleibt unverändert: M31 hält 74,9 Prozent, RWE Alkaios 25,1 Prozent. Die Transaktion stärkt das Netzausbau-Engagement von Amprion, das bis 2030 rund 42 Milliarden Euro investieren will, und unterstreicht das Vertrauen in die Wachstumsstrategie des Netzbetreibers. Amprion bleibt weiterhin als Independent Transmission Operator (ITO) organisiert.
RWE erhöht den Anteil an Amprion auf eine mittelbare Mehrheitsbeteiligung, um die anstehenden großen Investitionen in das deutsche Übertragungsnetz und das Wachstum von Amprion zu unterstützen. Zu diesem Zweck erwirbt RWE Anteile an der M31 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co Energie KG, dem Mehrheitsgesellschafter von Amprion.
Durch den Einstieg bei M31 erwirbt RWE einen mittelbaren Anteil von 35 Prozent an der Amprion GmbH. Über die RWE Alkaios Holding GmbH, ein Joint Venture zwischen der RWE AG und Apollo Global Management, ist RWE bereits mit umgerechnet 20 Prozent in Amprion investiert. Damit steigt die mittelbare Gesamtbeteiligung an dem Übertragungsnetzbetreiber auf 55 Prozent. Die direkte Eigentümerstruktur von Amprion bleibt dabei bestehen: Die M31 hält unverändert 74,9 Prozent an dem Übertragungsnetzbetreiber. Die restlichen 25,1 Prozent verbleiben bei der RWE Alkaios Holding GmbH. Amprion wird weiterhin als reine Beteiligung bei der RWE bilanziert.
Starkes Bekenntnis zum Netzausbau
„Wir freuen uns über die Transaktion und sehen darin ein Zeichen des Vertrauens in unsere Strategie und Leistungsfähigkeit“, sagt Dr. Christoph Müller, CEO der Amprion GmbH. „Sie ist ein wichtiger Schritt, um die anstehenden großen Investitionen zu finanzieren und unser Wachstum zu unterstützen. Die Beteiligung ist daher eine gute Nachricht für das Gelingen der Energiewende.“
Dr. Markus Krebber, CEO der RWE AG: „Wir erweitern das RWE-Portfolio um Netzinfrastrukturgeschäft. Durch die Aufstockung unserer Beteiligung an Amprion und die Bereitstellung zusätzlicher Mittel zum Ausbau des Übertragungsnetzes in Deutschland ergeben sich für uns weitere attraktive Wachstumsmöglichkeiten.“
Amprion bleibt unabhängiger Übertragungsnetzbetreiber
Die Aufstellung von Amprion als Independent Transmission Operator (ITO) bleibt von der Transaktion unberührt. Ein ITO ist ein Übertragungsnetzbetreiber, der rechtlich, organisatorisch und in seiner Entscheidungsfindung so organisiert und reguliert ist, dass ein diskriminierungsfreier Netzbetrieb wie bei einem vollständig unabhängigen Unternehmen gewährleistet ist. Dieses Regelwerk ist gesetzlich vorgegeben.
Das Engagement von RWE unterstützt das umfangreiche Investitionsprogramm von einem der führenden europäischen Übertragungsnetzbetreiber. Amprion plant, bis 2030 rund 42 Milliarden Euro in den Ausbau seines Netzes auf dem Weg zur Klimaneutralität zu investieren.
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Joana Niggemann
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