12.6.2026 12:20

Bayerns Energieminister besucht 100-Jahr-Feier des Kraftwerks am Höllensteinsee

Německo Bayerische Staatsregierung Aneta Ufert
Bei einem Besuch des Höllenstein-Wasserkraftwerks betonte Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger die Zuverlässigkeit der Wasserkraft als wichtigen Pfeiler einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Er forderte, die Wasserkraft zu stärken, statt sie durch neue Auflagen zu bremsen, und warnte vor EEG-Planungen, die Neuanlagen unter 25 Kilowatt von der Einspeisevergütung trennen oder Bestandsanlagen ohne Förderung belassen würden. Zugleich plädierte er für einen praxisnahen Ausgleich zwischen Energieerzeugung und Naturschutz und verwies auf die Fischwanderhilfe am Höllenstein als Beispiel für koexistente Lösungen. Das Kraftwerk hat 3,4 MW installierte Leistung und produziert rund 13,5 Mio. kWh jährlich; Bayernweit gibt es ca. 3.800 Wasserkraftanlagen, die zusammen rund 12 Mrd. kWh pro Jahr erzeugen.
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VIECHTACH Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat bei einem Besuch des Wasserkraftwerks Höllenstein im Landkreis Regen die Bedeutung der Wasserkraft für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung betont. Das Kraftwerk erzeugt seit 1926 zuverlässig Strom und steht beispielhaft für die Leistungsfähigkeit der heimischen Wasserkraft.

Aiwanger: „Die Wasserkraft ist eine unserer verlässlichsten erneuerbaren Energiequellen. Sie liefert Tag und Nacht Strom, stabilisiert das Netz und trägt zur Versorgungssicherheit bei. Das Höllensteinkraftwerk beweist seine Zuverlässigkeit bereits seit 100 Jahren. Wer eine erfolgreiche Energiewende will, muss die Wasserkraft stärken statt sie durch immer neue Auflagen auszubremsen.“

Dabei verwies der Minister vor allem auf die Änderungen für die kleine Wasserkraft, die im Referentenentwurf der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) vorgesehen sind: „Wer sichere Stromversorgung will, darf die Wasserkraft nicht kaputtreformieren. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für Neuanlagen unter 25 Kilowatt führt dazu, dass sich der Betrieb nicht mehr lohnt. Und auch Bestandsanlagen, die modernisiert werden, sollen keine EEG-Förderung mehr erhalten. Das wäre das Aus für die kleine Wasserkraft, die wir aber für unsere dezentrale Energieversorgung benötigen. Deshalb machen wir uns sowohl für die kleine als auch für die große Wasserkraft stark.“

Aiwanger sprach sich zugleich für einen praxisnahen Ausgleich zwischen Energieerzeugung und Naturschutz aus: „Wasserkraft und Fischschutz können Hand in Hand gehen. Höllenstein zeigt mit seiner innovativen Fischwanderhilfe, dass gute Lösungen möglich sind. Wir brauchen dabei Augenmaß und eine ganzheitliche Betrachtung der Gewässer statt immer neuer Einzelauflagen für die Betreiber.“

Das Wasserkraftwerk Höllenstein verfügt über eine installierte Leistung von 3,4 Megawatt und erzeugt jährlich rund 13,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Bayernweit produzieren rund 3.800 Wasserkraftanlagen im langjährigen Mittel etwa 12 Milliarden Kilowattstunden Strom.

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


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