Universitätsklinikum Bonn erweitert neurologische Versorgungskapazitäten
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat seine neurologische Versorgungskapazitäten erweitert und eine zusätzliche Station für neurologische Patientinnen und Patienten in Betrieb genommen. Insgesamt stehen dort 17 Betten zur Verfügung, darunter perspektivisch Monitorbetten zur engmaschigen Überwachung schwerer Schlaganfälle, um Kapazitäten und Versorgungssicherheit in Bonn und der Region zu stärken. Die Station wird gemeinschaftlich durch das Zentrum für Neurologie mit vier spezialisierten Kliniken betrieben und konzentriert sich auf schwere Schlaganfälle. Die medizinische Leitung liegt bei Prof. Dr. Gabor Petzold; das UKB arbeitet eng mit Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie zusammen, um Akutbehandlung bis Nachsorge abzudecken und Patientinnen und Patienten länger im hochspezialisierten Umfeld zu betreuen.
Neue Station stärkt Versorgung schwerer Schlaganfälle – von der Akutbehandlung bis zur Nachsorge.
Bonn, 1. Juni 2026 – Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat seine neurologischen Versorgungskapazitäten weiter ausgebaut und eine zusätzliche Station für neurologische Patientinnen und Patienten in Betrieb genommen. Insgesamt stehen dort 17 Betten zur Verfügung, darunter perspektivisch auch Monitorbetten für Patientinnen und Patienten, die besonders engmaschig überwacht werden müssen. Mit dem Ausbau reagiert das UKB auf steigende Patientenzahlen in der neurologischen Versorgung und stärkt gleichzeitig die Versorgungssicherheit für Bonn und die gesamte Region.
Betrieben wird die neue Station gemeinschaftlich durch das Zentrum für Neurologie des UKB, das aus vier spezialisierten Kliniken besteht. Versorgt werden auf der Station neurologische Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung schwerer Schlaganfälle. Die medizinische Leitung dieser Fälle liegt bei Prof. Dr. Gabor Petzold, Direktor der Klinik für Vaskuläre Neurologie des Zentrums.
Das UKB übernimmt bereits heute einen Großteil der Versorgung schwer betroffener Schlaganfallpatientinnen und -patienten im gesamten Einzugsgebiet, das neben Bonn auch den Rhein-Sieg-Kreis, den Kreis Euskirchen sowie Teile des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst. Als universitärer Maximalversorger und durch den Gemeinsamen Bundesausschuss anerkanntes Neurovaskuläres Zentrum arbeitet das UKB dabei eng mit weiteren Kliniken zusammen.
„Bei Schlaganfällen zählt jede Minute. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die neurologische Versorgung kontinuierlich. Mit der neuen Station schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und stärken die Versorgung schwer neurologisch erkrankter Patientinnen und Patienten in Bonn und der gesamten Region nachhaltig“, sagt Prof. Dr. Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Vorstand des UKB.
Durch die enge Zusammenarbeit von Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie können am UKB auch komplexe Schlaganfälle umfassend versorgt werden, von der Akutbehandlung bis zur spezialisierten Nachsorge. „Mehr Monitorbetten bedeuten für uns vor allem mehr Möglichkeiten, schwer betroffene Patientinnen und Patienten intensiv neurologisch zu überwachen und individuell zu behandeln“, erklärt Prof. Dr. Gabor Petzold. „Davon profitieren insbesondere Patientinnen und Patienten mit schweren Schlaganfällen, die häufig über einen längeren Zeitraum eine engmaschige Betreuung benötigen.“ Prof. Dr. Anne-Katrin Pröbstel, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Neurologie, macht zudem den direkten Nutzen der neuen Kapazitäten deutlich: „Die neue Station ermöglicht es, Patientinnen und Patienten länger im hochspezialisierten universitären Umfeld zu betreuen.“
Neben der medizinischen Behandlung setzt das UKB dabei auf ein interdisziplinäres Versorgungskonzept. Zum spezialisierten Team gehören Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Fachkräfte aus Physio-, Ergo- und Logopädie, die die Patientinnen und Patienten bereits frühzeitig auf dem Weg der Rehabilitation begleiten.
Bildmaterial:
Bildunterschrift: Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Im Schockraum arbeiten spezialisierte Teams des UKB eng zusammen, um Patientinnen und Patienten schnellstmöglich zu versorgen.
Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB) / A. Haupt
Pressekontakt:
Jana Schäfer
Stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)
Stabsstelle Public Relations and Corporate Communication am Universitätsklinikum Bonn
Telefon: (+49) 228 287-19891
E-Mail: [email protected]
Zum Universitätsklinikum Bonn: Als eines der leistungsstärksten Universitätsklinika Deutschlands verbindet das UKB Höchstleistungen in Medizin und Forschung mit exzellenter Lehre. Jährlich werden am UKB über eine halbe Million Patienten ambulant und stationär versorgt. Hier studieren rund 3.500 Menschen Medizin und Zahnmedizin, zudem werden jährlich über 600 Personen in Gesundheitsberufen ausgebildet. Mit rund 9.900 Beschäftigten ist das UKB der drittgrößte Arbeitgeber in der Region Bonn/Rhein-Sieg. In der Focus-Klinikliste belegt das UKB Platz 1 unter den Universitätsklinika in NRW und weist unter den Universitätsklinika bundesweit den zweithöchsten Case-Mix-Index (Fallschweregrad) auf. 2024 konnte das UKB knapp 100 Mio. € an Drittmitteln für Forschung, Entwicklung und Lehre einwerben. Das F.A.Z.-Institut zeichnete das UKB im vierten Jahr in Folge als „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ und „Deutschlands begehrtesten Arbeitgeber“ aus. Aktuelle Zahlen finden Sie im Geschäftsbericht unter: geschaeftsbericht.ukbonn.de.
Jana Schäfer
[email protected]
+49 22828719891
Společnost / Organizace