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    <titulek>WKÖ: Sanierungsoffensive setzt wichtigen Konjunkturimpuls</titulek>
    <datum>15.10.2026</datum>
    <subjekt>Aussenwirtschaft Austria</subjekt>
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        <polozka>Obchod a ekonomika</polozka>
        <polozka>Energetický priemysel</polozka>
        <polozka>Stavebníctvo</polozka>
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    <perex>500 Millionen Euro stärken Bauwirtschaft und Handwerk – Wichtiger erster Schritt zur Belebung der heimischen Wirtschaft.</perex>
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„Unsere Wirtschaft braucht neue Impulse, damit die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt. Die Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist dafür ein wichtiger erster Schritt. Sie schafft zusätzliche Nachfrage in der Bauwirtschaft und im Handwerk, bringt Aufträge für unsere Betriebe und stärkt die regionale Wertschöpfung. Genau solche Maßnahmen sind wichtig, um die heimische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen“, begrüßt WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger die Sanierungsoffensive, die Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Umweltminister Norbert Totschnig heute vorgestellt haben.

Für 2027 stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen 321 Millionen Euro auf thermische Sanierungen wie Gebäudedämmung und Fenstertausch sowie 179 Millionen Euro auf den Austausch alter Öl- und Gasheizungen. Besonders positiv ist, dass mit freigewordenen Mitteln aus 2026 bereits ab 2. November wieder Anträge für den Heizungstausch gestellt werden können. Förderungen für thermische Sanierungen stehen ab 4. Jänner 2027 zur Verfügung.

Gezielte Unterstützung für Bauwirtschaft und Handwerk
Gerade die Bauwirtschaft hat unter hohen Kosten, schwierigen Finanzierungsbedingungen und zurückgestellten Projekten gelitten. Die Sanierungsoffensive setzt hier gezielt an. Von zusätzlichen Sanierungsaufträgen profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – von Bau- und Installationsbetrieben über Fensterhersteller bis hin zu Baustoffhändlern und Zulieferern. Gleichzeitig unterstützen die Förderungen Haushalte dabei, ihre Gebäude energieeffizienter zu machen und langfristig Energiekosten zu senken. „Die Sanierungsoffensive verbindet wirtschaftliche Impulse mit Klimaschutz. Sie hilft einer wichtigen Branche, schafft Beschäftigung und unterstützt die Menschen dabei, in ihre eigenen vier Wände zu investieren. Das ist ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort und ein wichtiger Schritt in Richtung wirtschaftlicher Erholung“, so Danninger.

Fachverbände und Bundesinnungen begrüßen Sanierungsoffensive
Auch aus den betroffenen Fachverbänden der WKÖ kommt Zustimmung. Die heimischen Baustoffproduzenten begrüßen die angekündigten Investitionen ausdrücklich. „Kontinuität, Planbarkeit und Verlässlichkeit sind bei einer Gebäudesanierung entscheidend. Es geht um Investitionen, die sorgfältig geplant und finanziert werden müssen. Unternehmen und private Eigentümer haben jetzt wieder stabile Rahmenbedingungen“, hält Robert Schmid, Obmann des WKÖ-Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie, fest.

„Die Sanierungsoffensive 2027 ist ein wichtiger Impuls, um die Modernisierung des österreichischen Gebäudebestands voranzubringen“, betont Anton Berger, Bundesinnungsmeister der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker: „Entscheidend ist, dass die Förderung bei den Menschen ankommt und verlässliche Rahmenbedingungen für die österreichischen Installationsbetriebe und für Investitionen schafft. Unsere Fachbetriebe stehen bereit, moderne, energieeffiziente Heizsysteme umzusetzen. Damit werden Energiekosten gesenkt und unsere Installateurinnen und Installateure leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende. Einzig die zeitliche Umsetzung und die fehlende Abstimmung bzw. die noch nicht definierte Weiterführung trüben die Stimmung.“

Roman Oberndorfer, Obmann des Fachverbandes der Immobilientreuhänder in der WKÖ, erklärt: „Die Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist ein wichtiges und erfreuliches Signal für die österreichische Immobilienwirtschaft. Damit werden trotz aktueller Finanzierungsprobleme dringend notwendige Investitionen in den Gebäudebestand unterstützt, wertvolle Impulse für die Bauwirtschaft, die Beschäftigung und die regionale Wertschöpfung gesetzt und wichtige Voraussetzungen geschaffen, um Bauten schrittweise energieeffizienter, klimafreundlicher und langfristig wirtschaftlicher zu gestalten.“

Auch der Fachverband der Holzindustrie Österreichs begrüßt die angekündigte Aufstockung der Fördermittel für die thermisch-energetische Sanierung. „Die Sanierung und Weiterentwicklung des Gebäudebestands bieten erhebliches Potenzial für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und die Baukonjunktur“, erklärt Fachverbandsobmann Erlfried Taurer. „Holz eignet sich besonders gut, um die klima- und baupolitischen Ziele zu erreichen.“

„Unsere Betriebe im Gewerbe und Handwerk bringen die Klima- und Energiewende auf den Boden: Dadurch wird zielsicher die regionale Wertschöpfung gestärkt. Die Sanierungsoffensive ist somit eine klare Win-win-win-Situation: Sie schafft Anreize für Investitionen, von denen die Haushalte, die Betriebe und das Klima nachhaltig profitieren“, sagt Manfred Denk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, abschließend.

(PWK548/NIS)

https://www.wko.at/oe/news/wkoe-sanierungsoffensive-setzt-wichtigen-konjunkturimpuls

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