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    <titulek>Welthospiztag: Ehrenamtlich begleiten bis zuletzt</titulek>
    <datum>10.10.2026</datum>
    <subjekt>Johanniter-Unfall-Hilfe</subjekt>
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        <polozka>Zdravotníctvo a nemocnice</polozka>
        <polozka>Sociálne služby</polozka>
        <polozka>Štátna správa a samospráva</polozka>
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    <perex>Die Johanniter unterstützen Menschen in der letzten Lebensphase mit vielfältigen Angeboten und setzen sich für die Zukunft und den Erhalt der Qualität dieser Dienste ein.</perex>
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Zuhören, Kontakt aufbauen und schwerstkranke Menschen einfühlsam in ihrer letzten Lebensphase begleiten – die Aufgaben der über 950 Hospizbegleitenden, die bei den Johannitern deutschlandweit ehrenamtlich tätig sind, sind vielfältig. Dazu gehört, Einsamkeit zu lindern und die Auseinandersetzung mit dem Tod, mit Ängsten, Sorgen und spirituellen Fragen. Für diese besondere Tätigkeit sind eine gute Ausbildung und Empathie erforderlich, aber auch die Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu erkennen und einen gesunden emotionalen Abstand zu wahren.

Hilfe, die über den Tod hinausreicht

Die meisten Menschen möchten in ihrer vertrauten Umgebung sterben. Ambulante Hospizdienste kommen deshalb zu den sterbenden Menschen nach Hause, ins Seniorenheim oder ins Krankenhaus. Anlässlich des Welthospiztags am 10. Oktober betont Johanniterin Helvi Seehafer, stellv. Leiterin des Stabsbereichs Steuerung und Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche: „Unsere Hospizarbeit unterstützt sterbende Menschen und ihre Angehörigen dabei, die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir helfen ihnen, bis zum Schluss selbstbestimmt und in Würde zu leben. Wir beraten zu Unterstützungsmöglichkeiten zu Hause und arbeiten mit ärztlichen Fachkräften und Pflegediensten zusammen. Zudem entlastet unser Hospizdienst die Angehörigen in dieser herausfordernden Zeit, auch über den Tod hinaus, durch seine Anwesenheit und vielfältigen Unterstützungsangebote.“

Über die Hospizarbeit der Johanniter und deren Zukunft

Bundesweit leisten mehr als 1100 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe wertvolle Hospizarbeit, davon über 200 allein in NRW. Die Johanniter bieten ihre Dienste bundesweit in 19 ambulanten Hospizdiensten, davon vier ambulante Kinderhospizdienste, und vier stationären Hospizen an. Anlässlich des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) sehen die Johanniter die Versorgungssicherheit in der stationären Hospizarbeit jedoch gefährdet: “Wenn tariflich vereinbarte Löhne nicht auskömmlich refinanziert werden, sinkt zugleich die Attraktivität der Arbeit in stationären Hospizen – mit möglichen Folgen für die Gewinnung und Bindung dringend benötigter Fachkräfte. Die palliativmedizinische Versorgung und die würdevolle Begleitung von Menschen am Lebensende dürfen nicht zum Spielball begrenzter Refinanzierungsregelungen werden“, so Helvi Seehafer. Die Johanniter begleiten das bisherige und weitere parlamentarische Verfahren des PNOG eng und setzen sich für eine zukunftsfähige Pflegereform ein.

Während des Welthospiztages informieren die Johanniter bei vielfältigen Veranstaltungen über ihre Unterstützungsangebote für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen. Interessierte an einer Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:


www.johanniter.de/dienste-leistungen/pflege-und-begleitung/hospize/
www.johanniter.de/mitarbeiten-lernen/ehrenamt/sterbende-und-trauernde-menschen-ehrenamtlich-begleiten/


https://www.johanniter.de/presse/nachricht/ehrenamtlich-begleiten-bis-zuletzt-welthospiztag-20216

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