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        Vom Gartenschlauch zur Posaune, vom Hirnatlas bis zur grünen Batterie Nacht der Wissenschaft 2026 verwandelt den Schadowplatz
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        8.9.2026
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    <autor>
        Achim Zolke | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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        Am Freitag, 11. September 2026, wird der Schadowplatz von 17:00 bis 24:00 Uhr wieder zum Wissenschaftslabor: Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und ihre Partner laden zur Nacht der Wissenschaft 2026 ein. Unter dem Motto „Forschung zum Anfassen" präsentieren mehr als 60 Beitragende aus den unterschiedlichsten Forschungsfeldern Wissenschaft hautnah – zum Mitmachen, Mitdenken und Mitdiskutieren. Der Eintritt ist frei.
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Nach rund 14.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2024 verspricht auch die Auflage 2026 einen Abend voller Entdeckungen und Begegnungen mit der Wissenschaft. Organisiert wird die Veranstaltung von der HHU gemeinsam mit vier Partnerorganisationen: der Hochschule Düsseldorf (HSD), dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und dem Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien (MPI). Von der Hirnforschung über Künstliche Intelligenz bis hin zur Branddynamik und zu nachhaltigen Energiekonzepten reicht das Spektrum, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Düsseldorf und der Region präsentieren.

Das Programm spannt den Bogen über acht Themenfelder: Biologie und Evolution, Denken und Wahrnehmen, Energie und Umwelt, Künstliche Intelligenz und Daten, Medien und Kommunikation, Medizin und Ernährung, Technologie und Werkstoffe sowie Wirtschaft und Gesellschaft. Einige Highlights aus den fünf beteiligten Organisationen:

Physik trifft Musik: Der Vortrag „Physik und Musik, vom Gartenschlauch zur Posaune" von Prof. Dr. Jörg Pretz (Forschungszentrum Jülich) erklärt unterhaltsam, warum in einem Gartenschlauch nur bestimmte Tonhöhen entstehen und was das mit einer Posaune zu tun hat – ein anschauliches Beispiel dafür, wie Physik komplexe Vorgänge mit einfachen Modellen verständlich macht.

Von der Zeichnung zum digitalen Hirnatlas: An diesem Stand „Von der Zeichnung zum digitalen Atlas in der Hirnforschung" zeigt das Forschungszentrum Jülich gemeinsam mit dem C. u. O. Vogt-Institut für Hirnforschung des Universitätsklinikums Düsseldorf, wie aus klassischen anatomischen Zeichnungen der „Julich Brain Atlas" entstanden ist, eine hochauflösende digitale Landkarte des menschlichen Gehirns.

0,00000000000001 Sekunden kurze Lichtblitze – wie geht das? Das Team um Prof. Dr. Georg Pretzler vom Institut für Laser- und Plasmaphysik der HHU, taucht ein in die Welt der Ultrakurzzeitphysik, in der ein Wimpernschlag eine Ewigkeit bedeutet. Die Forschenden experimentieren mit Lichtpulsen im Bereich weniger Femtosekunden und zeigen, wie Laserpulse in Zeit und Raum manipuliert werden können.Diabetes-Risiko selbst testen: Das Deutsche Diabetes-Zentrum bietet am eigenen Stand den Selbsttest „Wie hoch ist Ihr Diabetes-Risiko?" und stellt im Wissenschaftstalk „Bewegung bis Ballaststoffe: Diabetes vorbeugen und behandeln" praxisnah vor, wie Ernährung und Lebensstil die Gesundheit beeinflussen.

Leuchtstoffe unter der Lupe: Prof. Dr. Markus Suta von der HHU zeigt am Stand „Nachhaltige Leuchtstoffe, mit und ohne Seltene Erden", wie sich die Farb- und Leuchtstoffindustrie in Deutschland entwickelt hat und welche Rolle geopolitische Abhängigkeiten bei Seltenen Erden für die Nachhaltigkeit spielen.

Forschen für die Energiewende, made in Düsseldorf: Das HSD School Lab der Hochschule Düsseldorf bringt Schülerinnen und Schülern am eigenen Aktionsstand spielerisch Themen wie Robotik und Energiewende näher.

Grüner Wasserstoff und Batterien ohne seltene Erden: Am seinem Stand zeigt das Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien aktuelle Forschung zu grünem Wasserstoff und zu Batterien mit höherer Speicherkapazität, die ohne kritische, seltene Erden auskommen.

Für Kinder und Jugendliche lädt das Themenfeld „Für Kids und Jugendliche!" zu Mitmachaktionen ein, die Forschung spielerisch erlebbar machen.

Wissenschaft im Wettstreit: Traditioneller Abschluss des Abends ist ab Mitternacht der Science Slam im Vortragssaal des Hauses der Universität. Vier junge Forschende der beteiligten Institutionen präsentieren in je zehn Minuten ihre Themen, darunter Marcel Leonhardt und Dr. Niklas Wiskandt von der HHU sowie Beiträge aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien. Das Publikum entscheidet, wer den Titel gewinnt. Moderation: Tobias Löffler (HHU).

Alle Informationen auf einen Blick

Veranstaltung: Nacht der Wissenschaft 2026
Datum: Freitag, 11. September 2026
Uhrzeit: 17:00 bis 24:00 Uhr
Ort: Schadowplatz und Haus der Universität, Düsseldorf
Eintritt: Frei
Motto: „Forschung zum Anfassen"
Beiträge: Mehr als 60
Veranstalter: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU)
Partner: Hochschule Düsseldorf, Forschungszentrum Jülich, Deutsches Diabetes-Zentrum, Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien
Programmseite: www.nachtderwissenschaft-duesseldorf.de

Über die Nacht der Wissenschaft
Die Nacht der Wissenschaft ist ein Kooperationsformat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Seit vielen Jahren macht sie Wissenschaft auf dem Schadowplatz und im Haus der Universität für alle zugänglich, mit freiem Eintritt, interaktiven Mitmachangeboten, Vorträgen und Diskussionen. Sie ist ein zentrales Element der Strategie der HHU als Bürgeruniversität: Forschung und akademische Bildung sollen transparent und für alle erlebbar sein.


https://www.hhu.de/die-hhu/presse-und-marketing/aktuelles/pressemeldungen-der-hhu/news-detailansicht/nacht-der-wissenschaft-2026-verwandelt-den-schadowplatz


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