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        Traditioneller Bayern-Empfang auf der gamescom: Minister Dr. Mehring übergibt 600.000-Euro-Förderscheck!
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    <datum>
        27.8.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Zum traditionellen Bayern-Empfang auf der Kölner Weltleitmesse gamescom hat Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring mehrere hundert Gäste aus der nationalen und internationalen Gamesszene begrüßt. Darunter zahlreiche Abgeordnete aus Bundes- und Landtag, Ministerkollegen aus anderen Bundesländern und Spitzenvertreter der Branche wie BLM-Präsident Thorsten Schmiege.
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In seiner Rede zog der Minister eine eindrucksvolle Bilanz der bayerischen Gamespolitik, mit der Mehring den Freistaat seit seinem Amtsantritt zu Deutschlands Branchenstandort Nummer 1 gemacht hat. Mehring: „Für uns in Bayern sind Games kein zweifelhaftes Hobby für IT-Nerds, sondern Kulturgut, Digitalisierungsmotor und wachstumsstarker Wirtschaftszweig.“

Bei Bayerns ambitionierter Gamespolitik, sagte Mehring, stimmten „Wort und Tat überein“. Zur Illustration verwies er auf politische Maßnahmen wie die Verdoppelung der bayerischen Förderung für Games und E-Sport, den erfolgreichen Ausbau der GG Bavaria zu einer bayerischen Leitmesse von internationalem Format, die Ausrichtung des Deutschen Computerspielpreises durch Bayern oder die Gründung der Münchner GAMEREI, die sich inzwischen zu Süddeutschlands Epizentrum der Szene entwickelt hat.

Dass der gewünschte Erfolg bei alledem nicht ausbleibt, zeigte Mehring anhand beeindruckender Erfolgsgeschichten bayerischer Studios auf: „Titel aus Bayern erreichen heute binnen Tagen hunderttausende Wishlists auf Steam, durchbrechen binnen einer Woche die Millionen-Umsatzgrenze oder zahlen sogar dem Freistaat ihre Förderung zurück, weil sie so hohe Gewinne erzielen“, berichtet Mehring. Über seine Spitzenrolle in Deutschland hinaus, gewinnt der Standort Bayern laut Mehring inzwischen auch international Relevanz, was der Minister mit Ansiedlungserfolgen von Studios aus Kanada, Bangkok und Italien belegte.

Lob von Mehring gab es in Köln für Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Dank ihr könne die Branche endlich wieder auf verlässliche politische Rahmenbedingungen zählen. Ausdrücklich begrüßte der Minister die von Bär in Köln angekündigte Erhöhung von Projektförderungen auf bis zu 20 Millionen Euro und die Generalerlaubnis für Studios, auf eigenes Risiko mit Projekten beginnen zu dürfen, sobald ein Förderantrag gestellt wurde.

Deutliche Kritik übte Minister Mehring an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, der bei seinem gamescom-Auftritt noch immer keine konkreten Pläne für die Einführung steuerlicher Anreize aufzeigen konnte. „Wenn Deutschlands Gamesindustrie international wettbewerbsfähig werden will, statt von der Seitenlinie aus zuzusehen, wie Player aus Asien, USA und Kanada die Märkte der Zukunft untereinander aufteilen, müssen endlich Tax Credits kommen. Statt weiter auf Zeit zu spielen, muss der Finanzminister dieses Versprechen aus seinem eigenen Koalitionsvertrag endlich einlösen. Bayern ist dazu bereit und es wird Zeit, dass Klingbeil Bund und Länder an einen Tisch bringt, um Nägel mit Köpfen zu machen“, so Mehring in Köln.

Das bayerische Games-Ökosystem stärkte Digitalminister Dr. Mehring schließlich auf der Kölner Bühne mit insgesamt 633.100 Euro. Dazu übergab er einen entsprechenden Förderscheck an Games/Bavaria. 404.100 Euro davon fließen in die Verlängerung der GAMEREI, die damit für weitere eineinhalb Jahre auf einem soliden finanziellen Fundament steht. Darüber hinaus kündigte Mehring an, weitere 229.000 Euro in Standortinitiativen von Games/Bavaria zur besseren Sichtbarkeit der Branche im In- und Ausland zu investieren. „Wir wissen, dass wir für neues Wachstum frische Ideen auf Zukunftsmärkten brauchen. Deshalb entwickeln wir Bayern gezielt zu einem europäischen Top-Standort für digitale Zukunftsbranchen wie die Gamesindustrie“, so Mehring.

Auf der gamescom in Köln zeigte der Freistaat 2026 folgerichtig besonders deutlich Flagge. Erstmals präsentiert Games/Bavaria gemeinsam mit 16 bayerischen Studios einen eigenen Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig wurde die B2B-Fläche gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Damit schafft Bayern noch mehr Raum für internationale Vernetzung, Geschäftskontakte und die Präsentation erfolgreicher Games „Made in Bavaria“. Digitalminister Dr. Fabian Mehring besucht die gamescom in Begleitung von mehreren Landtagsabgeordneten und zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der bayerischen Games-Branche. Höhepunkte von Mehrings Besuch in Köln waren die politische Eröffnung der gamescom mit Vizekanzler Klingbeil, EU-Digitalkommissarin Virkkunen und Bundesministerin Bär, die Eröffnung der gamescom congress mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ein transatlantisches Spitzentreffen mit Games-Professoren aus Deutschland und den USA unter Mehrings Schirmherrschaft sowie der traditionelle Bayern-Empfang.

https://www.bayern.de/traditioneller-bayern-empfang-auf-der-gamescom-minister-dr-mehring-uebergibt-600-000-euro-foerderscheck


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