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        LH Wallner und LR Klien: „Wirtschaftliche Vernunft ist Voraussetzung für Windkraft“
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        27.8.2026
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    <autor>
        Thomas Mair | Land Vorarlberg
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        Vorarlberg setzt auch auf Windkraft – unter klaren Rahmenbedingungen.
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Bregenz (VLK) – Dass die Illwerke vkw nach Abschluss der Messungen Abstand vom Windkraftprojekt auf der Alpe Rauz nehmen, bedeute kein grundsätzliches Aus für das Thema Windkraft in Vorarlberg. Das betonen Landeshauptmann Markus Wallner und Energielandesrat Markus Klien am heutigen Donnerstag (27. August 2026). „Windkraft kann in Vorarlberg ein sinnvoller und nachhaltiger Teil des Energiemixes sein. Aber es ergibt nur dort Sinn, Projekte voranzutreiben, wo die wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.“, so Landeshauptmann Markus Wallner. Die Landesregierung betont zudem die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit den Standortgemeinden und Grundstückseigentümern, um nachhaltige und tragfähige Projekte zu realisieren.



Die Messungen auf der Alpe Rauz ergaben laut Angaben der illwerke vkw ein Ergebnis von rund 1.000 Volllaststunden. Für einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb wäre rund die doppelte Menge erforderlich. Landeshauptmann Markus Wallner dazu: „Mein Zugang zur Windkraft ist kein ideologischer, sondern ein pragmatischer. Wenn eine Anlage wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch Sinn ergibt, werden wir ein Projekt weiterverfolgen. Auf der Alpe Rauz sieht das Ergebnis anders aus. Das hat aber keine Auswirkungen auf andere Potenzialgebiete in Vorarlberg.“

Für Energielandesrat Klien ist dabei klar: „Ja, wir wollen einen breiten Mix aus erneuerbaren Energien in Vorarlberg, um die Energieautonomie zu erreichen. Die Windkraft kann insbesondere einen Beitrag zur Deckung der Winterstromlücke leisten. Es geht aber nicht darum, Windkraft um jeden Preis auszubauen, sondern dort, wo sie für Vorarlberg einen nachhaltigen Mehrwert bringt, wirtschaftlich vernünftig umsetzbar ist, mit Natur und Landschaft vereinbar ist und wo es auch die notwendige Akzeptanz vor Ort gibt.“

Untersuchungen im Rahmen einer Windpotenzialerhebung aus dem Jahr 2023 zeigen, dass rund 4,3 Prozent der Landesfläche Vorarlbergs anhand technischer und geografischer Kriterien als potenziell geeignet für Windkraftanlagen eingestuft werden können. Diese Einschätzung basiert jedoch ausschließlich auf Faktoren wie Windstärke, Hangneigung und Untergrundbeschaffenheit. Andere wichtige Aspekte wie Natur- und Landschaftsschutz, Besiedelung oder Schallemissionen müssen in einem nächsten Schritt sorgfältig geprüft werden.

www.vorarlberg.at/windenergie



https://presse.vorarlberg.at/land/public/LH-Wallner-und-LR-Klien-Wirtschaftliche-Vernunft-ist-Voraussetzung-f-r-Windkraft


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