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        Presseeinladung zur 45. Kölner Tagung der Mittelalterforschung: Wahrheit aus der Perspektive der Praxis
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        25.8.2026
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    <autor>
        Mathias Martin | Universität zu Köln
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        Vom 7. bis zum 11. September 2026 findet an der Universität zu Köln zum 45. Mal die Mediaevistentagung statt.
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Das Thema der diesjährigen 45. Kölner Mediaevistentagung lautet: „Wahrheitspraktiken“. Die Organisatoren vom Thomas-Institut für philosophische Mediävistik der Universität zu Köln erwarten rund 250 Forscher*innen aus über 20 Ländern zu etwa 40 Vorträgen inklusive Abendveranstaltungen. Der Tagung voraus geht am 7. September ein internationales Kolloquium mit dem Titel “Kommentieren als Wahrheitspraxis”.Eröffnungstermin:Montag, 7. September 2026, 14.00 Uhr (Begrüßung und Eröffnung des internationalen Kolloquiums),Dienstag, 8. September 2026, 10.00 Uhr (Eröffnung der Tagung),Tagungsraum des Neuen Seminargebäudes der Universität zu Köln,Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln.Am 8. September wird zudem um 19:30 Uhr ein öffentlicher Abendvortrag von Professor Dr. Wouter Goris (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) mit dem Titel “Wahrheitspraktiken. Das Problem der Methode” angeboten. Am 9. September hält Professor Dr. Peter Adamson (Ludwig-Maximilians-Universität München) um 19:30 Uhr den englischsprachigen Abendvortrag “What's Truth Got to Do With It? Logic as (Mere) Instrument on Philosophy of the Islamic World”.Das volle Programm finden Sie unter: https://www.kmt.uni-koeln.deJournalist*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, Bild- und Tonaufnahmen zu machen. Journalist*innen werden gebeten, sich per E-Mail bei Frau Dr. Miriam Rogasch (mrogasch@uni-koeln.de) anzumelden.Auf der 45. Kölner Mediaevistentagung soll aus der Perspektive der Praxis und nicht primär aus der Sicht der klassischen Wahrheitstheorien eine der großen philosophischen Fragen betrachtet werden. Die Frage nach der Wahrheit prägt über die Philosophie hinaus alle Wissenschaften wie auch den Alltag - was schon für die Epoche des Mittelalters galt. “Dieser alltagsbezogene Zugang mag ungewöhnlich erscheinen, denn im Allgemeinen verbinden Forschende mit der Wahrheitsfrage hauptsächlich theoretische Fragen aus Epistemologie und Logik, Ontologie und Metaphysik. Sie übersehen dabei, dass diese theoretischen Ansätze untrennbar mit unterschiedlichen Formen von Praxis verknüpft sind”, erläutert Professor Dr. Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts der Universität zu Köln. “Hierzu zählen intellektuelle Praktiken ebenso wie praktische Belange, Handlungen und Lebensformen.” Die Vorträge im Rahmen der 45. Mediaevistentagung geben einen umfassenden Einblick über die vielfältigen Dimensionen der Wahrheitspraxis. Sprachliche und literarische Aspekte werden ebenso betrachtet, wie theologische, philosophische und historische Diskurse, die für die Wahrheitsfrage relevant sind. Inhaltlicher Kontakt:Professor Dr. Dr. h.c. Andreas SpeerThomas-Institut der Universität zu Köln+49 221 470 2309andreas.speer(at)uni-koeln(dot)deDr. Miriam RogaschThomas-Institut der Universität zu Kölnmrogasch(at)uni-koeln(dot)dePresse and Kommunikation:Mathias Martin+49 221 470 1705m.martin(at)verw.uni-koeln(dot)deWeitere Informationen:https://kmt.phil-fak.uni-koeln.de/

Verantwortlich: Dr. Elisabeth Hoffmann – e.hoffmann@verw.uni-koeln.de


https://uni-koeln.de/universitaet/aktuell/meldungen/meldungen-detail/presseeinladung-zur-45-koelner-tagung-der-mittelalterforschung-wahrheit-aus-der-perspektive-der-praxis


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