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        So viel Pflege brauchen Kaffee­voll­automaten
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    <datum>
        17.7.2026
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    <autor>
          | Stiftung Warentest
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        Kaffee­voll­automaten müssen regel­mäßige gereinigt werden. So bleiben sie hygie­nisch in Ordnung und frei von Macken. Besonders wichtig: das Milch­system.
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Tägliche Reinigung einplanen
Zur täglichen Pflege der Kaffee­voll­automaten gehört, Tresterbehälter und Abtropf­schale zu leeren, das Milch­system nach jedem Cappuccino oder Latte macchiato zu spülen und das Wasser im Wasser­tank zu wechseln. Viele Modelle haben auto­matische Reinigungs­programme für das Milch­system, dennoch sollten Nutze­rinnen und Nutzer Einzel­teile entsprechend der Gebrauchs­anleitung von Hand auseinander­nehmen und gründlich reinigen. Sonst kann es schnell keimig werden.

Tipp: Prüfen Sie in der Gebrauchs­anleitung, ob Sie einzelne heraus­nehm­bare Teile auch im Geschirrspüler reinigen können.



Brühgruppe von Kaffee­resten befreien
Die Brühgruppe sollte regel­mäßig nach Gebrauchs­anleitung der Anbieter von Hand gereinigt werden, sofern sie nicht fest einge­baut ist. Viele Anbieter empfehlen, sie etwa einmal pro Woche unter fließendem Wasser abzu­spülen. Bei Kaffeevollautomaten mit fest verbauter Brühgruppe über­nimmt ein Reinigungs­programm die Putz­arbeit.



Entkalken − am besten ohne Sulfamidsäure
Neben der Reinigung müssen die Maschinen hin und wieder entkalkt werden, vor allem in Gegenden mit hartem Wasser. Wann genau sie entkalkt werden sollten, zeigen die Auto­maten selbst an.

Einige Anbieter empfehlen zum Entkalken Mittel mit Sulfamidsäure – auch Amidosulfonsäure oder Sulfaminsäure genannt. Die Chemikalie ist schwer abbaubar; Klär­anlagen entfernen sie nicht. So gerät Sulfamidsäure ins Grund- und sogar ins Trink­wasser. Sie gilt als schädlich für Wasser­organismen.

Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf eines Kaffee­voll­automaten, ob er sich umwelt­verträglich entkalken lässt. Diese Information finden Sie kostenfrei an den aktuellen Produkten unter in unserer Datenbank.


Nach dem Entkalken gut durch­spülen
Als Neben­wirkung des Entkalkens können säurehaltige Mittel Metalle wie Nickel oder Blei aus Bauteilen lösen. Gesunden Menschen schaden die vereinzelt von uns gefundenen Mengen zwar nicht, dennoch empfiehlt es sich, die Maschine nach dem Entkalken mehr­mals gut durch­zuspülen. Dann sind die Getränke frei von Schad­stoffen und unangenehmem Beigeschmack.



Seltener entkalken dank Wasser­filter
In den meisten Voll­automaten lassen sich separat erhältliche Wasser­filter einsetzen. Sie sollen hartes Wasser weich machen, wodurch die Geräte seltener entkalkt werden müssen. Unsere Expertinnen und Experten prüfen, wie lange jeweils eine Filter­patrone Wasser von 17 Grad Deutscher Härte auf unter 8,3 Grad bringt.

Bei mehreren Geräten schneidet die Filter­leistung sehr gut ab. Allerdings gehen die Filter­patronen ins Geld. Die Anbieter empfehlen, sie alle zwei bis drei Monate zu ersetzen. Das ist aus hygie­nischen Gründen sinn­voll. Im Jahr kommen so Filter­kosten von gut 40 Euro bis über 100 Euro zusammen – regel­mäßiges Entkalken ist in der Regel güns­tiger.



https://www.test.de/Hygiene-So-viel-Pflege-brauchen-Kaffeevollautomaten-6322056-0?wt_mc=owned.site.rssfeeds.dl...


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