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        Gerlach: Leuchtturmprojekt übersetzt Forschung in bessere Versorgung – Bayerns Gesundheitsministerin zieht positive Bilanz zum neuen Masterkurs an der TUM
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        15.7.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Gerlach: Leuchtturmprojekt übersetzt Forschung in bessere Versorgung – Bayerns Gesundheitsministerin zieht positive Bilanz zum neuen Masterkurs an der TUM.
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Pressemitteilung

15.07.2026

Nr. 100

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat ein neues Leuchtturmprojekt für die Verzahnung von digitaler Innovation, Hochschulforschung und Transfer in die Praxis als großen Erfolg bewertet. Gerlach betonte am Mittwoch anlässlich des Abschlusses des neuen Masterkurses „Healthcare Innovation Program“ an der Technischen Universität München (TUM): „Dieser Kurs ist ein Ideenmotor für innovative medizinische Produkte und Dienstleistungen. Er steht exemplarisch für den Innovations- und Unternehmergeist im Freistaat Bayern, gerade erst wieder unterstrichen durch bundesweit führend 626 neue Start-ups im 1. Halbjahr 2026.“

Gerlach erklärte: „Die Idee für diesen neuen Masterkurs ist im vergangenen Jahr bei meinem Besuch an der US-amerikanischen Stanford University entstanden. Unmittelbar daraus entwickelte sich in Zusammenarbeit mit der TUM die Einrichtung dieses einzigartigen Lehr- und Lernformats. Ich freue mich, dass der von uns geförderte Kurs nach diesem erfolgreichen ersten Durchlauf auch im nächsten Sommersemester wieder angeboten werden soll. Er ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie internationaler Austausch in neuen Kooperationen münden kann.“

Die Ministerin erläuterte: „In dem dreimonatigen Kurs wurden auf Basis konkreter klinischer Bedarfe praxisnahe Ideen geboren, die ein gemeinsames Ziel haben: Forschung in eine bessere Versorgung und höhere Lebensqualität zu übersetzen. 35 Studierende haben in diesem Semester daran teilgenommen.“

Gerlach sagte: „Mich haben alle sechs im Kurs bearbeiteten Projekte beeindruckt: Von der Digitalisierung und Strukturierung von Mutterschafts- und Fetalunterlagen über eine Trainings-und Überwachungs-App für Brain Computer Interfaces für Querschnittsgelähmte bis hin zu einem Tool zur Risikobewertung für frauenspezifische Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jedes Projekt adressiert reale Bedarfe im Gesundheitswesen. Auch die digitale Konsultation durch den Hausarzt mit einem Dermatologen, nutzerfreundlichere Apps für klinische Studien und Angebote zur Förderung digitaler Resilienz in Familien zeigen, wie Forschung direkt in bessere Versorgung und Lebensqualität übersetzt werden kann. Das ist genau der Impact, den wir uns wünschen: Innovation mit klarem Mehrwert für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Fachpersonal.“

Maria Sievert, Managing Director des TUM Venture Labs Health Care, sagte: „Die erste Ausgabe des Healthcare Innovation Program unter Schirmherrschaft von Staatsministerin Judith Gerlach war ein klarer Gewinn für alle Beteiligten. Es sind nicht nur die Studierenden, die am praktischen Beispiel mehr darüber gelernt haben, wie Innovation entsteht – durch ihre Projekte entsteht potenziell auch ein Nutzen für die Gesellschaft.“

Die Ministerin betonte: „Bayern ist bereits ein Top-Start-up-Land, wenn es um innovative Gesundheitsanwendungen im Bereich Healthcare geht. 2025 haben wir eine Anschubfinanzierung von 500.000 Euro für die Initiative SMART HEALTH ebenfalls an der TUM bereitgestellt. Dadurch können Innovatoren heute auf moderne Co-Working-Spaces und Labor-Infrastruktur zurückgreifen, um ihre Projekte kraftvoll umzusetzen. Davon profitierten zum Beispiel auch die Teilnehmenden am TUM-Masterkurs.“

https://www.bayern.de/gerlach-leuchtturmprojekt-uebersetzt-forschung-in-bessere-versorgung-bayerns-gesundheitsministerin-zieht-positive-bilanz-zum-neuen-masterkurs-an-der-tum


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