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        Vorarlbergs Außenhandel 2025: Stabilisierung auf hohem Niveau
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        15.7.2026
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    <autor>
        Thomas Mair | Land Vorarlberg
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        Leichter Anstieg bei Exporten und Importen – Handelsbilanzüberschuss erreicht neuen Höchststand.
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Bregenz (VLK) – Nach den vorläufigen Ergebnissen für das Jahr 2025 konnte sich der Außenhandel Vorarlbergs auf einem hohen Niveau stabilisieren. Die Exporte stiegen um 0,7 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro, während die Importe leicht um 0,4 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro zulegten. Mit einem Handelsbilanzüberschuss von 4 Milliarden Euro erzielte Vorarlberg den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. „Das ist ein klarer Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen“, betonen Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler sowie WKV-Präsident Karlheinz Kopf. Besonders die Nachfrage aus den wichtigsten Partnerländern wie Deutschland, der Schweiz und Italien zeigte sich wieder robust.

Die Vorarlberger Wirtschaft konnte 2025 trotz der Herausforderungen der Vorjahre ein leichtes Wachstum im Außenhandel verzeichnen. Die Exporte erreichten einen Wert von 13,2 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 0,7 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Die Importe stiegen um 0,4 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Mit einem Handelsbilanzüberschuss von 4 Milliarden Euro bleibt Vorarlberg beim Pro-Kopf-Überschuss Spitzenreiter unter den österreichischen Bundesländern. Die Exportquote von 57 Prozent und der höchste Pro-Kopf-Exportwert von 32.007 Euro unterstreichen die wirtschaftliche Stärke des Landes. „Die Stabilisierung des Außenhandels auf diesem hohen Niveau zeigt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen“, betont Landeshauptmann Wallner: „Besonders erfreulich ist, dass die Nachfrage aus unseren wichtigsten Exportmärkten wieder anzieht. Nichtsdestotrotz ist gerade unsere exportorientierte Industrie auf gute Rahmenbedingungen angewiesen. Wir werden unsere Vorhaben in Sachen Bürokratieabbau und Fachkräften konsequent vorantreiben.“

„Der hohe Handelsüberschuss zeigt, dass unsere Betriebe auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich auf den internationalen Märkten bestehen. Während wir uns am Standort Vorarlberg weiterhin auf unsere Stärken konzentrieren, müssen wir aber auch neue Märkte erschließen“, erklärte Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. „Die Vorarlberger Wirtschaft zeigt sich hier äußerst resilient und anpassungsfähig. Die positive Entwicklung in den Bereichen Maschinenbau und chemische Produkte unterstreicht zudem die Bedeutung bestimmter Branchen für unsere Exportwirtschaft.“

„Dass die Vorarlberger Exportwirtschaft ihr Ergebnis trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen wieder steigern konnte, unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit unserer Unternehmen“, betont Wirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf. Sein Dank gilt den Vorarlberger Betrieben und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem Engagement zu diesem Erfolg beitragen. Um die Wettbewerbsfähigkeit auch angesichts geopolitischer Spannungen, steigender Kosten und volatiler Lieferketten zu sichern, setzt die Wirtschaftskammer Vorarlberg gemeinsam mit Außenwirtschaft Austria auf neue Wachstumsmärkte und den Ausbau internationaler Netzwerke. Damit werden die Unternehmen gezielt dabei unterstützt, ihre Resilienz langfristig zu stärken.

Außenhandel 2025 mit vielen Stärken

Die Exporte nach Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner Vorarlbergs, stiegen um 0,8 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Auch die Schweiz und Italien verzeichneten Zuwächse von 4,3 Prozent bzw. 4,2 Prozent. Rückgänge gab es hingegen bei den Exporten in die USA (-2,9 Prozent) und nach Frankreich (-3,3 Prozent). Die Warengruppe „Kessel, Maschinen und Apparate“ konnte mit einem Plus von 4 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro besonders stark zulegen, während die „Nahrungs- und Genussmittel“ einen Rückgang um 4,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro verzeichneten.

Die Importe blieben mit 9,2 Milliarden Euro nahezu stabil. Deutschland bleibt mit einem Anteil von 37 Prozent am gesamten Importvolumen der wichtigste Lieferant, gefolgt von der Schweiz und China. Der Handel mit Asien bleibt jedoch weiterhin defizitär, insbesondere mit China, wo ein Handelsbilanzdefizit von 560 Millionen Euro verzeichnet wurde.

Weitere Informationen und detaillierte Daten sind unter www.vorarlberg.at/-/aussenhandel abrufbar.


https://presse.vorarlberg.at/land/public/Vorarlbergs-Au-enhandel-2025-Stabilisierung-auf-hohem-Niveau


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