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        Azubi-Austausch mit anderen Hochschulen Zwischen Pizza, Servern und Audimax
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        14.7.2026
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    <autor>
          | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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        Der angehende Fachinformatiker Maksim Bril ist im ersten Lehrjahr – und doch hat er bereits an zwei anderen Hochschulen gearbeitet. Wie das möglich ist? Durch einen Dreiecksaustausch, bei dem die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Universität Heidelberg kooperierten. Dabei verbrachte er jeweils eine Woche in deren Rechenzentren, um den Ausbildungsalltag kennenzulernen und neue Eindrücke zu sammeln. Bevor es so weit war, besuchten die beiden anderen Azubis zunächst eine Woche lang das Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIM).
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Während Maksim Bril sich auf die Anwendungsentwicklung spezialisiert, werden Noemi Rodrigues aus Heidelberg und Dennis Ossenfeld vom Standort Suderburg in der Systemintegration ausgebildet. Sie lösten zusammen Aufgaben wie das Verbauen neuer Switches im Serverraum der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB), die Wartung von Hardware, als auch die klassische Einrichtung von WLAN und VPN nach Onboardingmaßstäben für neue Beschäftigte. Natürlich zeigte der Düsseldorfer seinen Gästen auch die Stadt, etwa die Immermannstraße. Eine Besichtigung des Botanischen Gartens gehörte zum Campusrundgang und auch die Bibliotheken, der Helpdesk und Serverräume durften nicht fehlen. Dass es in Heidelberg ebenfalls einen Botanischen Garten gibt, war ein schöner Zufall.

Besonders beeindruckt hat Maksim Bril das interdisziplinäre Forschungszentrum BioQuant in Heidelberg und die Tatsache, dass es diverse Ausbildungsweisen und Strukturen gibt. Aufgefallen sind ihm einige Unterschiede zur HHU: „Wir arbeiten hier im ZIM eher projektbezogen, während die anderen durch Abteilungen rotieren. Teilweise wird an den anderen Hochschulen noch industrienäher gearbeitet.“

Alle drei organisierten ihren Aufenthalt selbstständig; von dem Azubi vor Ort wurde das Programm geplant: das Bauen von kleinen Robotern, Besuche der Labore, des Audimax sowie ein Rundgang über den Campus und durch die Städte, ebenso Gespräche mit anderen Auszubildenen und der Test, wo es die beste Pizza gibt.

Gleichzeitig wagte Maksim Bril ein eigenes Abenteuer: Obwohl die Kosten übernommen wurden, entschied er sich bewusst (auch aufgrund des Stadtradelns) für die Anreise mit seinem Fahrrad und für die Unterbringung in einem „bunten“ Hostel – er beschreibt dies als „unvergessliche Erfahrung“. Für den 34-Jährigen steht fest: „Ich würden den Austausch bedingungslos weiterempfehlen, denn die Mischung aus fachlichen Eindrücken, eigenständiger Organisation und dem Austausch mit anderen Auszubildenen hat mich persönlich weitergebracht.“

HintergründeOrganisiert werden solche Austausche über den Verein Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung (ZKI e.V.) Arbeitskreis Ausbildung. Es geht darum, die Selbstständigkeit Auszubildener zu fördern und um die Chance, sich neues Wissen anzueignen.

Aktuell werden an der HHU Menschen in elf verschiedenen Berufen ausgebildet. Mehr zur Ausbildung an der HHU

Mehr zum ZIM


https://www.hhu.de/die-hhu/presse-und-marketing/aktuelles/pressemeldungen-der-hhu/news-detailansicht/zwischen-pizza-servern-und-audimax


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