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        Neue Landeskoordinatorin für Gesundheitsgremium
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    <datum>
        9.7.2026
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    <autor>
          | Land Tirol
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         LRin Hagele gratuliert neuer Landes-Zielsteuerungskoordinatorin Renate Reingruber, die mit Juli 2026 bestellt wurde. 
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Wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Land Tirol, Sozialversicherungen und weiteren Partnern im Gesundheitswesen
Gesundheitsexpertin übernimmt zugleich Leitung des Landesinstituts für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol
Bisherige Bilanz des LIV Tirol: Österreichweit beachtete Erfolgsmodelle im Gesundheitsbereich

Das Tiroler Erfolgsmodell „HerzMobil“, das „Home-Treatment“ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder neuartige Diabetes-Projekte: Zahlreiche Angebote, die heute in Tirol fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung sind, brachte die Landes-Zielsteuerungskommission (L-ZK) auf den Weg. Diese setzt sich aus Land Tirol, Sozialversicherungen und weiteren Partnern aus dem Gesundheitsbereich zusammen und entscheidet über die Verwendung von Mitteln aus dem Tiroler Gesundheitsfonds (TGF). Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele begrüßte kürzlich die neue Koordinatorin Renate Reingruber, die mit Juli 2026 bestellt wurde, offiziell im Amt. Sie wurde nach einem Ausschreibungsverfahren ebenfalls zur Vorständin des Landesinstituts für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol ernannt und folgt damit auf Andreas Huber, der neuer Geschäftsführer der fh gesundheit und Direktor des AZW ist. Parallel zur landesseitigen Koordinationsfunktion stellen auch die Sozialversicherungen eine Koordinatorin bzw. einen Koordinator in der L-ZK.

Gesundheitsprojekte im Sinne der PatientInnen

„Moderne Gesundheitspolitik funktioniert nur, wenn alle Partnerinnen und Partner gemeinsame Ziele verfolgen und sich untereinander gut abstimmen. Die Landes-Zielsteuerung ist die zentrale Drehscheibe, um die medizinische Versorgung für die Tirolerinnen und Tiroler weiterzuentwickeln und neue Gesundheitsprojekte wie ‚HerzMobil Tirol‘ oder das ‚Home-Treatment‘ in die Praxis zu bringen“, fasst LRin Hagele die Ziele der L-ZK zusammen und führt weiter aus: „In der Person von Renate Reingruber übernimmt eine anerkannte Gesundheitsexpertin diese wichtige Koordinationsaufgabe. Ihre Erfahrung im Bereich integrierte Versorgung und in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Systempartner macht sie zur idealen Besetzung für diese Schlüsselstelle“, betont die Gesundheitslandesrätin.

Renate Reingruber war zuvor beim Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds und anschließend beim Land Niederösterreich tätig – sie verantwortete unter anderem Aufgaben in der Gesundheitszielsteuerung sowie in der Koordination der Primärversorgungseinheiten. Als Landes-Zielsteuerungskoordinatorin von Tirol bekleidet sie künftig eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen Land Tirol, Sozialversicherung und weiteren Systempartnern im Gesundheitswesen. Zu ihren Aufgaben zählen die strategische Begleitung gemeinsamer Gesundheitsprojekte, die Koordination sektorenübergreifender Maßnahmen sowie das Monitoring und die Weiterentwicklung der integrierten Gesundheitsversorgung.

Reingruber auch neue Vorständin des Landesinstituts für Integrierte Versorgung

Zugleich übernimmt Reingruber auch die Vorstandsfunktion am LIV Tirol, das seit 2018 innovative Versorgungsmodelle im Bereich der Gesundheit entwickelt und koordiniert. Programme wie „HerzMobil Tirol“ oder das CareManagement Tirol begleiten PatientInnen und verstärken die Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten, niedergelassenen und stationären Bereich sowie zwischen Pflege und Rehabilitation.

„Das LIV Tirol leistet seit mehreren Jahren eine hervorragende Arbeit bei telemedizinischen und integrierten Versorgungsangeboten, die in ganz Österreich Beachtung finden. Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit der neuen Vorständin Renate Reingruber und bin zuversichtlich, dass wir auch künftig neue Behandlungsmodelle auf Schiene bringen“, gibt LRin Hagele einen Einblick in das Leistungsspektrum des LIV Tirol.

Zuletzt erhielt das Landesinstitut den INTEGRI-Preis 2026 – eine österreichweite Auszeichnung für Modelle der integrierten Gesundheitsversorgung – in der Kategorie „Erprobte Initiative“. Zusätzlich untermauerte die erstmalige Auszeichnung mit dem „INTEGRI Evolution“-Preis für den „Schlaganfallpfad Tirol“ die Vorreiterrolle der bewährten Tiroler Modelle (mehr dazu in der Pressemeldung vom 16. Mai 2026).


https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-landeskoordinatorin-fuer-gesundheitsgremium-ernannt


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