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        Meilenstein für Grundlagenforschung des Immunsystems
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    <datum>
        26.6.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Dreigeschossiges modernes Forschungsgebäude mit passgenauen Labor- und Kommunikationsinfrastrukturen.
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Gesamtinvestition von 64,6 Millionen Euro
Ab 2028 Spitzenforschung auf rund 2500 Quadratmetern 

Echter Meilenstein für den Forschungsstandort Bayern: Am Freitagvormittag wurde nach rund einjähriger Bauzeit Richtfest für das Laborgebäude CITO – Center for Immunomedicine in Transplantation and Oncology der Universität Regensburg gefeiert. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter machte sich vor Ort ein Bild vom Neubau, in dem ab 2028 rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizin, Biologie und Vorklinischen Medizin sowie Bioinformatik und Datenwissenschaften zusammenarbeiten. Sie verfolgen das gemeinsame Ziel, die komplexen Immunzell-Gewebe-Interaktionen im Kontext von Krebserkrankungen und Transplantationen mittels neuester Technologien detailliert und umfassend zu entschlüsseln. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 64,6 Millionen Euro.

„Heute sehen wir, wie aus Ideen und Planungen ein konkreter Ort für zukunftsweisende Medizinforschung entsteht. Der Freistaat schafft hier ein modernes Forschungsgebäude mit passgenauen Labor- und Kommunikationsinfrastrukturen“, so Minister Bernreiter: „Dieser Neubau ist ein klares Bekenntnis der Staatsregierung zum Standort Regensburg. Wir investieren nicht nur in Gebäude und Labore. Wir investieren in Wissen, Innovation und bessere Behandlungsmöglichkeiten – und stärken damit die Zukunftsfähigkeit Bayerns!“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: „Bund und Freistaat investieren gemeinsam fast 65 Millionen Euro in einen Forschungsbau der Extraklasse. Das CITO ist ein starkes Bekenntnis zu exzellenter Forschung und medizinischem Fortschritt. Unser Ziel ist klar: helfen, heilen und Hoffnung schenken. Der interdisziplinäre Ansatz des CITO zur Erforschung krankhafter Veränderungen in der Interaktion von Immunzellen und Gewebe ist äußerst vielversprechend. In Regensburg entsteht ein internationaler Leuchtturm der Immunmedizin – das ist ein starkes Signal im Kampf gegen die Geißel Krebs. Mein herzlicher Dank gilt Christian Bernreiter, seiner Bauverwaltung und den ausführenden Unternehmen für die Umsetzung dieses wegweisenden Projekts. Bayern baut auf – und für – die Wissenschaft.“

Der 61,5 Meter lange, rund 27 Meter breite und 15,5 Meter hohe dreigeschossige Neubau aus Stahlbeton nach dem architektonischen Konzept von Doranth Post Architekten aus München steht auf dem Gelände der Uniklinik Regensburg. Er ist mit seiner Längsseite zur Straße ausgerichtet und schließt den städtebaulichen Raum zum Klinikum hin. Von der Straßenseite aus markiert ein eigener Vorplatz den Haupteingang zum CITO. Eine horizontale Fassadengliederung aus Aluminium-Paneelen fügt sich harmonisch in den Campus ein und verleiht dem Gebäude Identität. In den oberen Geschossen befinden sich Labor- und Bürobereiche sowie Gemeinschaftsflächen für den Austausch. Im Erdgeschoss liegen die öffentlichen Bereiche wie Foyer und Seminarräume. Im Untergeschoss sind Technikzentralen sowie weitere Speziallabore untergebracht.

Der Neubau erfüllt dank der hochwertigen Gebäudehülle und regenerativer Energien hohe Nachhaltigkeitsstandards und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das Gebäude ist weitgehend autark: Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt über hocheffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Wärmerückgewinnung, das begrünte Flachdach ist mit einer 105 kWp-Photovoltaikanlage ausgestattet, die jährlich rund 50 Tonnen CO2 einspart.

Die Universität Regensburg zählt zu den führenden Hochschulen Deutschlands und treibt Innovationen in Medizin, Biologie, Vorklinische Medizin, Informatik und Datenwissenschaften voran. Sie zeigt Wirkung über Regensburg hinaus: Enge Kooperationen mit Instituten wie dem Leibniz-Institut für Immuntherapie, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und dem Comprehensive Cancer Center WERA stärken den Wissenschaftsstandort Bayern. Das vielfältige Studienangebot zieht Studierende und Wissenschaftler weltweit an, im Wintersemester 2025/26 waren rund 19.000 Studierende eingeschrieben.

Auf dem Foto zu sehen (von links): Patrick Grossmann, MdL, Jürgen Eberwein, MdL, Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, Dr. Helene Sigloch, 2. Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Thomas Sendtner, Behördenleitung des Staatlichen Bauamts Regensburg.(Quelle: StMB)

https://www.bayern.de/meilenstein-fuer-grundlagenforschung-des-immunsystems


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