| Datum | 14.10.2026 |
| Subjekt | EWE AG |
| Autor | Dietmar Bücker |
| [email protected] | |
| Telefon | +49 44148051812 |
| Kontakt | <div> <div> <strong>Dietmar Bücker</strong> <span>Pressesprecher</span> <p> <span>+49-441-4805-1812</span> <span>[email protected]</span> </p> </div> </div> <div> <div> <strong>Dietmar Bücker</strong> <span>Pressesprecher</span> <p> <span>+49-441-4805-1812</span> <span>[email protected]</span> </p> </div> </div> |
| Region | Nemecko |
| Kategorie | Energetický priemysel, Bezpečnosť, Bezpečnostné služby |
Feuerwehren und EWE GASSPEICHER haben am Dienstag am Gasspeicher Rüdersdorf den Ernstfall geprobt. Durch die Übung wurden Alarmierung, Abläufe und Zusammenarbeit gestestet.
• Unangekündigte Übung testet reale Einsatzabläufe
• Feuerwehren der Gemeinde über Notruf alarmiert
• Notfallplan für Gasspeicher wird praktisch geprüft
Wie gut greifen die Abläufe im Ernstfall ineinander? Das haben Einsatzkräfte und EWE GASSPEICHER am Dienstag bei einer unangekündigten Störfallübung am Gasspeicher in Rüdersdorf praktisch erprobt. Im Auftrag des zuständigen Katastrophenschutzes des Landkreises Märkisch-Oderland wurden die Feuerwehren der Gemeinde über die regulären Alarmierungswege zu einem angenommenen Störfall am Speicherstandort gerufen. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit der Beteiligten, die Reaktions- und Einsatzabläufe sowie der Praxistest des externen Notfallplans.
Alarmierung wie bei echtem Einsatz
Die Einsatzkräfte waren vorab weder über den Zeitpunkt noch über das konkrete Übungsszenario informiert. Der Alarm erreichte die Feuerwehren auf demselben Weg wie bei einem tatsächlichen Ereignis. Damit sollten möglichst realistische Bedingungen geschaffen werden.
„Solche Übungen sind wichtig, weil Sicherheit nicht nur auf dem Papier funktionieren darf. Entscheidend ist, dass die vorgesehenen Abläufe auch unter realistischen Bedingungen greifen und alle Beteiligten wissen, was im Ernstfall zu tun ist“, sagt Albrecht Borchardt, Sicherheitsbeauftragter bei EWE GASSPEICHER. „Gerade das Zusammenspiel zwischen unseren Mitarbeitenden, Feuerwehr und Katastrophenschutz lässt sich nur durch regelmäßige gemeinsame Übungen überprüfen und weiter verbessern.“
Als Übungsszenario wurde ein Brand in einem Anlagenteil angenommen. Dabei trainierten die Einsatzkräfte unter anderem Brandbekämpfung und Absicherung des Geländes sowie die Rettung von Verletzten.
Notfallpläne müssen sich in der Praxis bewähren
Störfallübungen am Gasspeicher Rüdersdorf finden regelmäßig statt. Sie dienen dazu, den für den Standort bestehenden externen Notfallplan praktisch zu überprüfen und mögliche Verbesserungspotenziale zu erkennen. Dabei geht es nicht allein um technische oder organisatorische Abläufe auf dem Betriebsgelände. Entscheidend ist auch, dass die Schnittstellen zwischen EWE GASSPEICHER, Feuerwehren und Katastrophenschutz funktionieren.
Eine erste Bilanz der Beteiligten fällt positiv aus. Die Alarmierung über die vorgesehenen Meldewege hat funktioniert, die Einsatzkräfte waren zügig vor Ort und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Katastrophenschutz und EWE GASSPEICHER verlief planmäßig. Die einzelnen Abläufe und Erkenntnisse aus der Übung werden nun gemeinsam ausgewertet. Ziel ist es, bewährte Prozesse zu bestätigen und mögliche Verbesserungspotenziale für den Ernstfall zu identifizieren.
„Jede Übung liefert uns Erkenntnisse, die wir für den Ernstfall nutzen können“, so Albrecht Borchardt. „Wo wir Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, werden diese gemeinsam ausgewertet und in die weiteren Planungen aufgenommen.“
Hintergrund: Regelmäßige Übungen für den Ernstfall
Für den Gasspeicherstandort Rüdersdorf besteht ein externer Notfallplan. Dieser beschreibt die vorgesehenen Maßnahmen und Zuständigkeiten für den Fall eines außergewöhnlichen Ereignisses. Regelmäßige Übungen dienen dazu, diese Planungen unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend von den Beteiligten ausgewertet, um Abläufe bei Bedarf weiterzuentwickeln.
Bereits bei der vorangegangenen Übung im Jahr 2023 waren örtliche Feuerwehreinheiten, Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises Märkisch-Oderland und Mitarbeitende von EWE GASSPEICHER beteiligt. Auch damals wurde unangekündigt alarmiert, um die Reaktionsfähigkeit unter realistischen Einsatzbedingungen zu prüfen.
Fakten zur Störfallübung auf dem Gasspeichergelände in Rüdersdorf