| Datum | 13.10.2026 |
| Subjekt | Österreichisches Olympisches Comité |
| Region | Rakúsko |
| Kategorie | Šport, Medzinárodné organizácie, Konferencie a veľtrhy |
Vier Tage intensiver Austausch, praxisnahe Workshops und zukunftsweisende Einblicke: Das 46. EOC-Seminar und das IOC Olympic Solidarity Forum im kroatischen Split boten Europas Nationalen Olympischen Komitees eine ideale Plattform, um sich auf künftige olympische Events, darunter die Europaspiele 2027 in Istanbul, je ein Winter-EYOF (Brasov) und Sommer-EYOF (Lignano) im nächsten Jahr sowie die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, bestmöglich vorzubereiten.
Das Österreichische Olympische Comité war beim EOC-Seminar durch Generalsekretär Florian Gosch sowie Marketingleiterin Helena Rastl und Ingemar Mayer, Leiter Games Preparation, vertreten. Ebenfalls vor Ort: der langjährige ÖOC-Generalsekretär und EOC-Schatzmeister Peter Mennel und Martina Spreitzer-Kropiunik als Mitglied der dreiköpfigen EOC-Ethikkommission.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vier zentrale Themenblöcke, die gemeinsam vom Europäischen Olympischen Komitee (EOC), dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (ANOC) ausgerichtet wurden.
Inhaltlich widmeten sich die Teilnehmer:innen im Rahmen des Workshops „Athlete selection“ transparenten und fairen Kriterien bei der Nominierung von Athlet:innen sowie der Einbindung der EOC-Athlet.innenkommission. Der Workshop „NOCs’ synergies applied to future Games“ beleuchtete die Ressourcenteilung und Best Practices über kommende Multisport-Events hinweg.
Unter dem Titel „Evolving landscape in technology and new opportunities to support Delegations during Games“ stand der Einsatz neuer Technologien zur optimalen Unterstützung von Delegationen im Fokus, während die Session „Educating / empowering athletes and team officials with Games information“ praxisnahe Ansätze zur gezielten Informationsvermittlung ohne Überlastung im Vorfeld von LA28 erarbeitete.
Das ÖOC nahm wertvolle Impulse für die Vorbereitung auf die nächsten Events mit, wie ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch betont: „Der direkte, kollegiale Austausch mit anderen Nationalen Olympischen Komitees ist für uns von unschätzbarem Wert. Gerade die praxisorientierten Workshops in Split haben gezeigt, vor welchen ähnlichen Herausforderungen wir im Hinblick auf Großereignisse und insbesondere die Vorbereitung auf Los Angeles 2028 stehen. Die gemeinsamen Lösungsansätze und Best Practices fließen direkt in unsere tägliche Arbeit ein, um unsere Sportler:innen bestmöglich vorzubereiten und zu unterstützen.“
EOC-Präsident Spyros Capralos hatte sich im Vorfeld einen offenen Austausch gewünscht, in dem die brennenden Themen behandelt werden, dementsprechend zufrieden war er mit dem Ergebnis: „Mehr als die Hälfte unserer Sitzungen in diesem Jahr bestand aus Workshops und Diskussionen über die tatsächlichen Probleme, mit denen unsere Nationalen Olympischen Komitees tagtäglich konfrontiert sind. Genau dafür war dieses EOC-Seminar da – und ich habe viele wertvolle Ideen gehört, die uns allen bei der Vorbereitung auf kommende Spiele helfen werden. Europa ist stark, weil wir zusammenarbeiten – vom EOC-Exekutivkomitee über unsere NOKs bis hin zu den Athlet:innen.“