| Datum | 12.10.2026 |
| Subjekt | Vivantes Netzwerk für Gesundheit |
| Region | Nemecko |
| Kategorie | Technológie, Zdravotníctvo a nemocnice, Konferencie a veľtrhy |
Vivantes Urologie übernimmt wissenschaftliche Leitung.
Rund 400 Urologinnen und Urologen aus ganz Deutschland werden erwartet, wenn am 19. und 20. November 2026 im ehemaligen Filmtheater Kosmos Berlin das 16. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Roboter-assistierte Urologie e.V. stattfindet. Neben Live-OPs auf drei großen Leinwänden gibt es Vorträge und Zeit zum Austausch.
Die robotische Urologie entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit weiter. Neue Robotersysteme, innovative Operationstechniken und die zunehmende Vernetzung von Diagnostik, Therapie und Technologie eröffnen neue Möglichkeiten für eine präzisere und zugleich schonendere Behandlung urologischer Erkrankungen.
Prof. Dr. med. Ahmed Magheli, wissenschaftlicher Leiter des Symposiums und Chefarzt der Urologie im Vivantes Klinikum Am Urban: „Robotische Chirurgie entwickelt sich derzeit rasant. Für uns geht es aber nicht darum, jede neue technische Möglichkeit um ihrer selbst willen einzusetzen. Entscheidend ist vielmehr die Frage: Welche Technologie und welche operative Technik ist für welchen Patienten zu welchem Zeitpunkt die beste? Unser Symposium soll ein Ort sein für offenen Austausch, für konkrete operative Expertise und für die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Fachs.“
Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums liegt neben Prof. Dr. Magheli bei den urologischen Vivantes Chefärzt*innen Prof. Dr. med. Laura-Maria Krabbe, Prof. Dr. med. Jonas Busch und Prof. Dr. med. Stefan Hinz. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Expert*innen wollen sie den aktuellen Stand und die Zukunft der robotischen Urologie diskutieren.
Ein besonderer Schwerpunkt des zweitägigen Symposiums sind Live-Operationen die direkt aus mehreren Kliniken Deutschlands, unter anderem den Vivantes Kliniken für Urologie in Friedrichshain und Kreuzberg, in das Kosmos Berlin übertragen werden. Die Operateur*innen demonstrieren dabei anspruchsvolle Eingriffe mit dem Da-Vinci-Robotersystem und geben Einblicke in operative Strategien, technische Feinheiten und Entscheidungsprozesse.
Gezeigt werden verschiedene moderne urologische Operationen und Behandlungsmethoden: Von der teilweisen Entfernung einer Niere (retroperitoneale Nierenteilresektion), über die Entfernung von Lymphknoten im Becken, bis hin zur Behandlung von Prostatakrebs (oligometastasiertes Prostatakarzinom unter Einbeziehung von PET-CT) und schonenden Verfahren bei einer gutartig vergrößerten Prostata (HoLEP und MiLEP).
Neben den Live-Operationen widmet sich das Symposium der technologischen Entwicklung. Auf der Agenda stehen unter anderem neue Robotersysteme sowie Chancen und Limitationen der Single-Port-Chirurgie. Wie können Teams ihre Abläufe und ihre operative Expertise kontinuierlich verbessern? Wie lassen sich technologische Fortschritte nachhaltig und flächendeckend in die Patientenversorgung integrieren?
Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der nächsten Generation von Urolog*innen. Mit dem YOUNG DRUS findet im Rahmen des Symposiums ein eigener Workshop für den urologischen Nachwuchs statt.
Das Symposium verbindet damit technologische Innovation mit praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Austausch mit konkreter Nachwuchsförderung und die Expertise verschiedener Zentren.
Das Symposium findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Laparoskopie und roboterassistierte Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) e.V. statt.
Interessierte Ärzt*innen können sich anmelden unter: Anmeldung - DRUS 2026
Weitere Informationen: https://drus2026.dgru.de/