| Datum | 9.10.2026 |
| Subjekt | Goethe-Universität Frankfurt am Main |
| Kontakt | <p><strong>Redaktion:</strong> Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Büro für PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-13066, E-Mail [email protected]</p> |
| Region | Nemecko |
| Kategorie | Kultúra, Univerzity, Ďalšie vzdelávanie |
Broschüre zu öffentlichen Veranstaltungen an der Goethe-Universität erschienen.
Mit dem Programm der Bürger-Universität ermöglicht die Goethe-Universität jedes Semester Einblicke in die Forschung. Rund 200 Veranstaltungen laden dazu ein, wissenschaftliche Themen kennenzulernen und gesellschaftliche Fragen zu diskutieren.
FRANKFURT. Wie sieht eine wirksame Friedens- und Sicherheitspolitik aus? Was bedeutet KI für unser Denken, Handeln und Leben? Wie prägen Gehirn und Umwelt das Essverhalten bei Adipositas? Und wie verändert der Klimawandel die Verfügbarkeit von Wasser? Dies sind nur einige der Themen im aktuellen Programm der Frankfurter Bürgeruniversität. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen, auch Menschen, die nicht an der Universität studieren. Das Spektrum reicht von Vorträgen über die Arktis und Antarktis bis zur Rechtsphilosophie, von Führungen durch den archäologischen Skulpturensaal bis zur Antisemitismusforschung. Die dritte Monika-Schoeller-Dozentur für literarisches Übersetzen etwa lädt zu Workshops mit der Übersetzerin Dagmara Kraus ein, das Herz-Lungen-Exzellenzcluster zu einer Laborbegehung und das Frobenius-Institut zum Nachdenken über Mensch-Pflanzen-Beziehungen.
Viele Veranstaltungen greifen Fragen auf, die unsere Gesellschaft aktuell bewegen: Um den Aufstieg autoritärer und populistischer Parteien geht es bei den Römerberggesprächen am 24. Oktober ebenso wie in Vortragsreihen des Instituts für Sozialforschung und des Fritz Bauer Instituts. Und was geschieht, wenn sich Wissenschaft und Kunst zusammentun? Auf einen produktiven Austausch setzt die Veranstaltung „Hirngespinste“, die Vorträge zur Hirnforschung mit Kammermusik verbindet. Für das universitätseigene Museum Giersch haben zwei Physikerinnen an der Ausstellung „DEEP FIELD. Die Vermessung des Unvorstellbaren“ mitgewirkt. Beim Symposium „Zukunftsbilder“ mit der Oper Frankfurt kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Künstlerinnen und Künstlern über „Demokratie nach den Zeiten ihrer Regression“ ins Gespräch.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen der Bürger-Universität ist in der Regel ohne Anmeldung möglich und kostenfrei. Das Programm der Bürger-Universität liegt in öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus und ist im Online-Kalender der Goethe-Universität einsehbar unter www.buerger.uni-frankfurt.de.
Die erste Bürger-Universität fand im Jahr 2008 statt. Im selben Jahr wurde die Goethe-Universität wieder zur Stiftungsuniversität und kehrte damit zu ihren Wurzeln zurück: 1914 war sie von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern gegründet worden.