| Datum | 6.10.2026 |
| Subjekt | Klinikum Aschaffenburg-Alzenau |
| Region | Nemecko |
| Kategorie | Technológie, Zdravotníctvo a nemocnice, Štátne inštitúcie |
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Andrea Lindholz (CSU), hat am heutigen Dienstag das neue Ambulante Operationszentrum des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau am Standort in Alzenau besucht. Das Zentrum ist seit Anfang September in Betrieb. Es ist ein zentrales Element der gelungenen Transformation des ehemaligen Grund- und Regelversorgers im Stadtteil Wasserlos.
In dem neuen, vollständig renovierten und sanierten Operationszentrum werden verschiedene ambulante unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe in drei Operationssälen vorgenommen, beispielsweise Kniespiegelungen oder Handoperationen.
„Die Entwicklung in Alzenau zeigt, dass sich die Strukturen der Gesundheitsversorgung erfolgreich verändern lassen, damit sie zukunftsfähig werden“, sagte Lindholz während ihres Besuchs. Früher als in vielen anderen Häusern in den Regionen außerhalb der Metropolen wurde in Alzenau ein zukunftsfähiges Konzept erarbeitet, das wirtschaftliche Überlegungen ebenso berücksichtigt wie eine tragfähige und notwendige Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Gesundheitsleistungen. „Auch wenn die Entwicklung hier natürlich noch nicht abgeschlossen ist, so zeigt sie doch in die richtige Richtung. Denn die Menschen brauchen Verlässlichkeit und eine wohnortnahe Versorgung, gleichzeitig aber auch das Gefühl, dass es in ihrem Umfeld mit neuen Konzepten und Plänen wirklich voran geht.“
Geschäftsführer Sebastian Lehotzki machte während des Besuchs der Bundestagsvizepräsidentin darauf aufmerksam, dass „Alzenau für ambulante und elektive Angebote steht, die die Menschen weit über die Landkreisgrenzen hinaus benötigen. Durch den Abbau der Doppelstrukturen und die ideale Verzahnung mit dem Standort Aschaffenburg sowie eine bemerkenswerte Vernetzung mit den Ärzten und Gesundheitsdienstleistern der Region ist es in den vergangenen Jahren gelungen, das Krankenhaus in Alzenau als wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung zu erhalten und an den richtigen Stellen weiter zu entwickeln.“
Landrat Dr. Alexander Legler und Oberbürgermeister Markus Schlemmer als Vertreter des Aufsichtsrates betonten mit Blick auf das neue Konzept in Alzenau: „Angebote wie das Ambulante Operationszentrum, die Internistische Tagesklinik, die Schmerztherapie und die Geriatrische Rehabilitation haben hier eine Zukunft und es ist richtig und für uns auch selbstverständlich, ihnen den notwendigen Raum zu geben. Alzenau steht für wichtige und notwendige medizinische Angebote auf hohem Niveau.“
Der Leiter des neuen Operationszentrums, der Chefarzt der Abteilung Orthopädie in Alzenau, Dr. Borhan Hoda, verwies während des Rundgangs auf die Vorteile, die ambulante Eingriffe für die Patientinnen und Patienten hätten – vor allem in Verbindung mit den Strukturen, die rund um das Zentrum entstanden sind und von der Aufnahme über die Behandlung bis zur Nachsorge reichen. „Wir können unseren Patienten ermöglichen, schon die erste Nacht nach einem Eingriff zu Hause zu verbringen. Natürlich hängt diese Möglichkeit von der Erkrankung und dem Verlauf des Eingriffs ab – aber weil wir die Nachsorge sicherstellen können und die Patienten wissen, dass sie im Zweifelsfall im Krankenhaus versorgt werden können, ist die Ambulantisierung, die in anderen Ländern längst Alltag ist, sicher eine notwendige Ergänzung.“ Durch die Schaffung der neuen Strukturen könne man diese Möglichkeit nun auch in Alzenau anbieten und es zeige sich, dass sie von den Patientinnen und Patienten gut angenommen werde.
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