Studium geschafft, Zeit zu feiern!

29.9.2026 - Juliane Groß Friederichsen | Europa-Universität Flensburg

Absolvent*innen in allen drei Profilbereichen Bildung – Europa – Transformation feiern ihren Abschluss an der Europa-Universität Flensburg (EUF).

Rund 760 Besucher*innen feierten in diesem Jahr mit den 295 Absolvent*innen im Deutschen Haus ihren Abschluss. Im Rahmen der zwei Graduiertenfeiern wurden auch vier herausragende Masterarbeiten ausgezeichnet.

Ausgestattet mit mehr als Fachwissen: Absolvent*innen der Europa- und Transformationsstudiengänge

Zunächst wurden 101 Absolvent*innen der Masterstudiengänge Transformationsstudien, European Studies, Bildung in Europa, Kultur – Sprache – Medien, International Management und die Bachelorabsolvent*innen der Studiengänge European Cultures and Society, und International Management feierlich verabschiedet. 165 Studierende haben in diesem Jahr in diesen Studiengängen ihren Abschluss gemacht.

Prof. Dr. Anke Wischmann, Vizepräsidentin für Studium und Lehre bestärkte die Studierenden: „In ihrem Studium haben Sie nicht nur Fachwissen erlernt. Sie haben gelernt, wie man sich auf unbekanntes Terrain begibt, wie man mit schwierigen Texten und komplexen Fragestellungen umgeht, wie man recherchiert. Sie haben gelernt sich von Fakten leiten zu lassen und auch kontroverse Perspektiven anzuerkennen. Möge es Sie in der kommenden Zeit leiten.“

Mit der Masterarbeit den nächsten Schritt auf dem Weg ins Lehramt

Der Abschluss von 42 Studierenden des Bachelor Bildungswissenschaften wurde dieses Jahr erstmalig im Rahmen einer Graduiertenfeier feierlich begangen. Insgesamt haben 486 Studierende ihren Bachelor Bildungswissenschaften abgeschlossen. Viele von Ihnen starten nun in einen Der Masterlehramtsstudiengänge. 152 Absolvent*innen der Masterlehramtsstudiengänge feierten im Deutschen Haus ihren Abschluss. 606 hatten in diesem Jahr ihren Masterabschluss gemacht. Für viele ist der Vorbereitungsdienst an der Schule nun der nächst Schritt ins Lehramt.

Prof. Dr. Anke Wischmann macht deutlich, dass pädagogisches Handeln eine wichtige Rolle für den Erhalt der Demokratie spielt: „Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander streiten können, unterschiedliche Perspektiven aushalten, aber auch Grenzen ziehen, wo Menschen abgewertet werden und ihre Rechte infrage gestellt werden. Sie haben viel gelernt, um Bildungseinrichtungen als zentrale Orte zu gestalten, an denen genau das gelernt und erfahren werden kann.“

Internationale Absolvent*innen starten mit traditionellem Luftsprung in neuen Lebensabschnitt

Schon Anfang September hatten die Studierenden des Masters Energy and Environmental Management in Developing Countries und des M.Eng. Sustainable Energy and Development ihre Abschlüsse gefeiert. Die 9 Absolvent*innen kommen aus ebenso vielen Ländern und hatten bereits vor ihrem Studium an der EUF als Ingenieure u.a. im Energiesektor gearbeitet. Mit ihrem Studium im Norden konnten sie in die Themen Nachhaltigkeit und Energie in Entwicklungsländern eintauchen und gehören nun zum 37. erfolgreichen Abschlussjahrgang entwicklungsbezogener Postgraduiertenstudien in Flensburg. Der Leiter des Studienprogramms Prof. Dr. Bernd Möller und seine Kolleg*innen Nafiseh Mirzakhani und Dr. Mominul Hasan überreichten ihnen die Zeugnisse.

Vier herausragende Masterarbeiten erhielten eine Auszeichnung

Gleich vier Masterarbeiten wurden im Rahmen der Graduiertenfeiern ausgezeichnet.

Den Preis der Fördergesellschaft der Europa-Universität Flensburg erhielt Merle Juister. Ihre Arbeit behandelt das Thema „Einfluss von Smartphonekonsum auf die kognitive Leistungsfähigkeit bei Nachwuchshandballern: Eine randomisiert-kontrollierte Studie“.

Die Masterarbeit von Florian Paarmann mit dem Titel Flensburg postkolonial: Geschichtsdidaktische Perspektiven und Potentiale“ wurde mit dem Preis des Kreistagspräsidenten und des Landrates des Kreises Nordfrieslands ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr vergab die DEBEKA-Gruppe eine Auszeichnung für eine herausragende Masterarbeit im Lehramt. Ausgezeichnet wurde Justin Burmesters Arbeit „Entwicklung von Experimenten zur inneren Energie, Enthalpie und Druck-Volumen-Arbeit unter Verwendung von digitalen Messsensoren“.

Katharina Schäfer erhielt für Ihre Arbeit mit dem Titel „„Wozu brauche ich das?“ – Über den Verlust der Zweckfreiheit im Zeitalter von Effizienz und Outputorientierung“ den Preis der Europa-Universität Flensburg.

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