„Schnelles Internet ist entscheidend für eine moderne digitale Infrastruktur. Nur mit Gigabit können unsere Kommunen zukunftsfähig bleiben und Bürgerinnen und Bürger von den Chancen der Digitalisierung profitieren. Glasfaser trägt zu wirtschaftlichem Fortschritt, gesellschaftlichem Miteinander und zur Entwicklung attraktiver Kommunen maßgeblich bei. Bayern investiert deshalb seit Jahren freiwillig und mit großem Engagement in den Gigabitausbau. Mit Unterstützung des Bundes und bayerischen Fördermitteln entstehen über 150.000 Kilometer Glasfaserleitungen – das entspricht fast viermal dem Umfang der Erde – und mehr als 550.000 direkte Glasfaseranschlüsse. Unser Ziel ist klar: Gigabit-Internet für jeden Haushalt in Bayern. Heute erhalten 19 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken insgesamt über 10,9 Millionen Euro Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen (auf meist 10 Prozent) wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.