(12. Juli 2026) München – Hohe Temperaturen und fehlender Niederschlag lassen die Waldbrandgefahr in Bayern wieder stark ansteigen. Vor allem in Nordbayern herrscht aktuell eine hohe Waldbrandgefahr. Im Lauf der kommenden Woche steigt diese Gefahr an und weitet sich auf nahezu ganz Bayern aus. In diesem Zusammenhang ruft Forstministerin Michaela Kaniber alle Waldbesucher auf, weiterhin besonders achtsam zu sein, kein Feuer im Wald und in Waldnähe zu machen, dort nicht zu grillen oder gar Feuerwerksköper zu zünden. Auch das ab Anfang März geltende Rauchverbot im Wald gilt es unbedingt einzuhalten. „Ein Funke kann reichen. Bitte seid jetzt alle besonders vorsichtig. Das ist gerade heuer besonders wichtig, wie wir bereits leidvoll erleben mussten!“ bekräftigt Kaniber. Anfang Mai gab es am Saurüsselkopf bei Ruhpolding einen sehr großen Waldbrand. Und erst in der Nacht von Freitag auf Samstag brannte ein Waldstück bei Nürnberg.
Trockene Nadel- und Laubstreu sowie am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Besonders hoch ist die Waldbrandgefahr in stark besuchten Ausflugsgebieten, in lichten Nadelwäldern sowie in sonnigen Hanglagen. Ein hohes Risiko geht auch von Fahrzeugen mit heißem Katalysator aus. Schon aus eigenem Interesse sollte man sein Auto oder Motorrad daher nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen. Die Ministerin appelliert auch an alle Waldbesitzer, anfallendes Reisig- oder Kronenmaterial nicht zu verbrennen. Eine Entspannung der Lage wird erst wieder mit einsetzenden Niederschlägen erwartet.