Wer sich für eine Mischung aus Festgeld und ETF (das sind an Börsen gehandelte Indexfonds) entscheidet, kann sich freuen, denn Fondssparen für Kinder ist wirklich einfach: Die meisten der Banken in unserer Untersuchung, die Wertpapierdepots für Minderjährige anbieten, berechnen dafür nichts.
Wer regelmäßig Geld anlegt, muss allerdings bei ETF-Sparplänen mit Kaufgebühren rechnen. Unser Sparplan-Finder (nach Freischaltung verfügbar) zeigt, bei welchem Anbieter Sie welche ETF besparen können.
Auf Sparplan mit Welt-ETF setzen
An deutschen Börsen werden rund 2 000 verschiedene ETF gehandelt, und viele davon gibt es auch als Sparpläne. Längst nicht alle eignen sich aber für die langfristige Geldanlage für Kinder oder sogar für die Altersvorsorge.
Wir empfehlen für diesen Zweck nur ETF, die einen breiten internationalen Aktienindex abbilden. Ungeachtet zwischenzeitlicher Rücksetzer am Aktienmarkt: Am besten eignen sich Sparpläne auf Weltaktienindizes wie den MSCI World oder MSCI All Country World.
Langfristig Rendite erzielen
Ganz gleich, ob Sie sich für Festgeld, einen ETF-Sparplan oder eine Mischung aus beidem entscheiden: Der Vorteil einer Geldanlage für Kinder liegt darin, dass Sie das Geld viele Jahre lang arbeiten lassen können. Schlechte Börsenphasen können Sie aussitzen, in guten Phasen können Sie Zinsen und Dividenden wieder anlegen und so das Guthaben vermehren.
So haben wir Kinderdepots getestet
Im Test: Wir haben 22 Depots für Minderjährige von Filial- und Direktbanken sowie Neobrokern untersucht, über die sich ein Sparplan auf mindestens einen von uns empfohlenen weltweit anlegenden Aktien-ETF abschließen lässt.