Moderne Lernbedingungen für internationales Bildungsangebot.
Im Oktober 2026 beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Ersatzneubau des Bertolt-Brecht-Gymnasiums an der Lortzingstraße 1 in der Johannstadt. Die Landeshauptstadt Dresden investiert rund 62,8 Millionen Euro in einen modernen Schulcampus für etwa 900 Schülerinnen und Schüler. Nach derzeitigem Stand sollen davon etwa 38 Millionen Euro aus dem Bundes-Sondervermögen finanziert werden. Gebaut werden zwei neue Schulgebäude in klimaneutraler Holzhybrid-Bauweise nebst Außenanlagen. Zudem wird die historische Trafo-Station auf dem Schulgelände saniert.
Eine Besonderheit am Bertolt-Brecht-Gymnasium ist die Möglichkeit, zusätzlich zum sächsischen Abitur einen internationalen Schulabschluss zu erwerben. Seit 2011 wird im Rahmen des International Baccalaureate (IB) das IB Diploma angeboten. Eine Vereinbarung zwischen Freistaat und Landeshauptstadt sieht vor, dieses Angebot künftig um das Middle Years Programme (MYP) zu erweitern. Mit dem Schulneubau schafft Dresden die räumlichen Voraussetzungen, um das wachsende internationale Bildungsangebot am Bertolt-Brecht-Gymnasium langfristig zu sichern.
Derzeit ist das Bertolt-Brecht-Gymnasium am Auslagerungsstandort Terrassenufer 15 untergebracht. Der Bauantrag für den Ersatzneubau wurde bereits eingereicht. Nach aktueller Planung können im Oktober die Fällarbeiten, Artenschutzmaßnahmen und Beräumungen beginnen. Spätestens im Sommer 2027 sollen die Altbauten abgerissen werden. Parallel laufen die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibungen und Vergaben der Bauleistungen. Der Baubeginn für die neuen Schulgebäude ist im Oktober 2027 vorgesehen. Die Schule soll zum Beginn des Schuljahres 2030/31 in Betrieb gehen.