Großes Interesse an der Vorarlberger Jugendstudie „Lebenswelten 2025“: Netzwerktreffen liefert Impulse für Praxis und Politik.
Feldkirch (VLK) – Die Studie „Lebenswelten 2025“ der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg beleuchtet die Einstellungen und Werte von jungen Menschen in Vorarlberg. Bei einem Netzwerktreffen im Jugendhaus Graf Hugo haben sich gestern (21. Mai) zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Jugendarbeit, Politik, Verwaltung und Gemeinden über die Studie ausgetauscht. Dabei ging es einerseits um die Ergebnisse und andererseits um Schlussfolgerungen und Maßnahmen. In seiner Rolle als Jugendreferent der Landesregierung betonte Landesstatthalter Christof Bitschi vor Ort: „Wir nehmen unsere Jugendlichen und ihre Anliegen ernst. Das heißt, dass ihre Anliegen und Bedürfnisse spürbar in unsere Planungen, Entscheidungen und künftigen Angebote einfließen, um gute Perspektiven für unsere Jugend zu schaffen!“
Im Zentrum der Veranstaltung standen die Präsentation zentraler Studienergebnisse und ein anschließender Austausch. Ziel war es, die wissenschaftlichen Befunde gemeinsam zu reflektieren und in praktikable Ansätze für die Arbeit zu übersetzen. Die „Lebenswelten 2025“ liefern dafür eine solide Grundlage: Die Studie zeichnet ein differenziertes Bild zwischen persönlicher Zuversicht und gesellschaftlichen Sorgen, zeigt Belastungen im Alltag, beispielsweise im Bereich der psychischen Gesundheit, und macht deutlich, wie wichtig Beteiligung und verlässliche Beziehungen sind.
„Die Jugendstudie ist wertvoll und aufschlussreich“, bestätigte Landesstatthalter Bitschi, der aktiv am Austausch teilnahm. Die vom Land geförderte Studie solle nicht nach einem ersten Aha-Effekt in der Schublade verschwinden, sondern weiter breit diskutiert werden und als Wegweiser dienen. Bitschi kündigte an: „Wir nehmen die Erkenntnisse mit in die laufende Arbeit – gemeinsam mit all jenen, die mit und für unsere Jugend wirken – und machen daraus konkrete Verbesserungen und Angebote für junge Menschen in Vorarlberg.“ Gleichzeitig betonte er, dass der Dialog des Netzwerktreffens mit den Partnerinnen und Partnern fortgesetzt und die Zusammenarbeit ausgeweitet wird.
In den gestrigen Gesprächsrunden wurden Erfahrungen gebündelt, Herausforderungen klar benannt und erste Verbesserungen angedacht. Angesichts der großen Resonanz der Veranstaltung zeigte sich Bitschi überzeugt: „Das Interesse an den Ergebnissen und am Austausch ist hoch. Das ist ein klares Zeichen: Wir hören unserer Jugend zu und handeln entsprechend. Damit Vorarlbergs Jugendliche gut leben und zuversichtlich in die Zukunft blicken können.“
https://presse.vorarlberg.at/land/public/LSth-Bitschi-Jugend-ernst-nehmen-und-Perspektiven-schaffen