Starke Ideen für Europas Zukunft!

13.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die bayerischen Siegerinnen und Sieger im Rahmen der Landespreisverleihung des Europäischen Wettbewerbs.

Wie steht es um Recht und Respekt in Europa und wie werden diese Werte im Alltag umgesetzt? Mit diesen tiefgründigen Fragestellungen beschäftigten sich bemerkenswert viele Schülerinnen und Schüler bei der 73. Auflage des Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ . Im Mittelpunkt ihrer kreativen und mitunter auch kritischen Beiträge standen u.a. Menschenrechte, Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie demokratische Prinzipien und deren Beachtung in Europa. Im festlichen Ambiente des Kuppelsaals der Staatskanzlei erhielten die bayerischen Bundessiegerinnen und -sieger des „Europäischen Wettbewerbs“ vergangenen Samstag dafür nun ihre verdiente Auszeichnung.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern im Vorfeld herzlich: „ Recht und Respekt sind keine theoretischen Begriffe – sie sind das Fundament, auf dem unser Zusammenleben in Europa ruht. Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit ihren besonders innovativen und kreativen Arbeiten eindrucksvoll bewiesen, wie wir diese Werte im Alltag mit Leben füllen und verteidigen können. Es ist schön zu sehen, dass unsere jungen Menschen Verantwortung für ein gerechtes Miteinander und die Zukunft eines respektvollen Europas übernehmen, denn genau darauf kommt es an!“

Bayerns Europaminister Eric Beißwenger betont: „Das Motto verweist auf die entscheidende Grundlage Europas: Europa ist eine Wertegemeinschaft. Die Idee Europas steht für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat. Die Verantwortung dafür, dass diese Werte auch gelebt und in die Realität umgesetzt werden, trägt jede und jeder Einzelne von uns. Deshalb ist es sehr ermutigend, wenn sich gerade junge Menschen damit auseinandersetzen. Ein Realitäts-Check schafft Bewusstsein für die eigene Verantwortung und macht Mut für Verbesserungsvorschläge. Ich erlebe immer wieder großen Rückhalt für die europäische Idee. Viele engagierte Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und internationalen Austausch einsetzen – so wie heute!“

Ministerialdirigentin Dr. Christine Modesto ,Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, war als Vertreterin des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei der Preisverleihung vor Ort: „ Die eingereichten Arbeiten machen Mut, denn sie zeigen das enorme Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für ein wertebasiertes Europa. Der Europäische Wettbewerb regt genau den Dialog an, den wir heute so dringend brauchen, und motiviert zum Mitmachen. Die Botschaft ist klar: Ein gerechtes Miteinander ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem wir alle täglich arbeiten müssen.“

Informationen zur 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs 2026

Auch in der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs mit 13Aufgaben rund um das Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ machten in diesem Jahr ca. 75.000 Schülerinnen und Schüler mit. Sie befassten sich in ihren rund 20.000 kreativen bildnerischen Arbeiten, Texten und medialen Projekten mit dem Thema Recht und Respekt. Allein in Bayern haben mehr als 18.000 Schülerinnen und Schüler von 229 Schulen am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Bayern erzielte dabei 79 von insgesamt 501 vergebenen Bundespreisen.

Die bayerischen Bundessiegerinnen und Bundessieger mit der Auszeichnung „Beste Arbeit“:

Veit-Höser-Gymnasium Bogen:

Dreyer, Elena (Modul 2-1: Kinderrechte – (k)ein Märchen?

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt:

Richter, Polina (Modul 3-1: Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!)

Gustav-von-Schlör-Schule. Staatliche Fachoberschule Weiden i. d. Oberpfalz:

Laidley, Kayla (Modul 4-1: Heißer Planet – schrumpfende Rechte?)

Staatliche Fachoberschule Unterschleißheim:

Lecherbauer, Magdalena (Modul 4-3: Wohnen als Selbstverständlichkeit?!)

Der Europäische Wettbewerb

Europa auf kreative Weise entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Von der ersten Jahrgangsstufe bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen innovative Beiträge einzureichen. Ob Gemälde, Fotos, Collagen, Skulpturen, Texte, Essays, Poetry Slams, Reden, Podcasts, Videoclips, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen oder Onlinebeiträge: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Wettbewerb fordert jungen Menschen dazu auf, sich mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht intensiv auseinanderzusetzen, und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Die aktuellen und vielfältigen Themen zeigen zudem, wie die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene effektiv gelingen kann und welche Synergien sich daraus ergeben können.


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