Ämter und Stadtbezirke

8.6.2026 - | Stadtbibliothek Köln

Kunstdiebstahl im Rheinpark.

Die Skulptur "Die Störche" ist erneut aus dem Blumenhof des Kölner Rheinparks durch Unbe-kannte entwendet worden. Es handelte sich um einen Abguss, welcher nach dem letzten Dieb-stahl im Jahr 2016 von der Skulptur im Gruga-Park in Essen angefertigt wurde. Die Skulptur war fest am Boden befestigt. Die Befestigung wurde stehen gelassen, während der dünne Be-reich an den Beinen abgeknipst wurde.

Skulpturen gehören im denkmalgeschützten Rheinpark zum besonderen Erscheinungsbild dazu und erfreuen sich bei Besucher*innen großer Beliebtheit. Die Stadt Köln bringt den Dieb-stahl strafrechtlich zur Anzeige. Eine Neuanfertigung des Abgusses würde nach einer ersten Schätzung rund 10.000 Euro kosten. Angesichts der angespannten Haushaltslage ist unklar, ob und wenn ja, wann, ein solcher Ersatz beschafft werden kann.


Der Förderverein Kölner Rheinpark e. V. freut sich daher über Spenden von Parkbesu-cher*innen, denen der Rheinpark mit seinen Skulpturen am Herzen liegt. Weitere Informatio-nen sind abrufbar unter: Förderverein Kölner Rheinpark e.V.

Blattbräune an Platanen im Stadtgebiet führt nicht zu dauerhaften Schäden
Aktuell fallen im Stadtgebiet unter den Platanen vermehrt trockene Blätter auf. Außerdem können sehr wenig belaubte Baumkronen, an den Blättern braune, zackenartig begrenzte Fle-cken entlang der Blattnerven und welk herunterhängende Triebe festgestellt werden.
Hierbei handelt es sich um die Blattnervenkrankheit, Blattbräune oder Apiognomonia-Blattbräune der Platane, hervorgerufen durch den Pilz "Apiognomonia veneta". Begünstigt durch eine eher kühle und feuchte Witterung tritt die Krankheit verstärkt auf.

Der Pilz wandert über Knospen, Blattnarben oder kleinere Ästchen in den Endtrieb ein. Die Folge ist eine plötzliche Welke der bereits ausgetriebenen Blätter. Wenn auch manche Platane dadurch kein ansehnliches Bild abgibt, wird der Schaden durch den Blattverlust im Laufe des Sommers in der Regel durch einen Neuaustrieb kompensiert, so dass keine nachhaltigen Schäden zu erwarten sind.

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