Viele WLan-Nutzer bauen Bildzeichen wie Smileys, Katzen oder Burger in die Namen ihrer Funknetze ein. Doch das kann zu Verbindungsproblemen führen.
Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt und ins WLan will, muss meistens aus einer langen Liste von Funknetzen auswählen. Viele davon tragen den ab Werk im Router eingestellten Namen, etwa „Fritz!Box7490“ oder „Vodafone-9E98“. Da verliert man schnell die Übersicht. Die Lösung kann ein auffälliger Name für das WLan-Netz sein: Viele aktuelle Router ermöglichen Sonderzeichen und Emojis wie Smileys, Kussmünder oder Katzengesichter. Doch diese witzigen Kreationen bereiten manchen Geräten Probleme.
Ältere Smartphones und Tablets reagieren hier oft sehr empfindlich. Manchmal erkennen sie die Netze gar nicht, manchmal buchen sie sich ein, verlieren dann aber später den Kontakt. Auch im Netzwerk betriebene Geräte wie Drucker oder Überwachungskameras werden zum Problem, wenn der Netzwerkname per Hand einzugeben ist und die entsprechenden Sonderzeichen oder Symbole schlicht nicht zu finden sind.
Auch ohne Emojis kann man in der digitalen Nachbarschaft für Lacher sorgen. Beliebt sind als WLan-Namen unter anderem Wortspiele aus Kino und Fernsehen wie „Obi-WLAN Kenobi“, „LAN Solo“, „Stirb LANsam“ oder „Das asoziale Netzwerk“. Wer mit der Leistung seines Internet-Providers unzufrieden ist, macht seinem Frust Luft mit Namen wie „Wlahm“ oder „loading“, Botschaften an die Nachbarn schickt man mit Namen wie „Ich kann euch hören“. Eine ergiebige Kalauerquelle sind auch Prominenten-Namen wie „Robert Wlandowski“ oder „Martin Router King“.
Der Name des WLan-Netzwerkes, die SSID (Service Set Identifier), lässt sich über die Router-Oberfläche im Browser ändern. Die Zugangsadresse steht in der Bedienungsanleitung.
Wichtig: Wenn das WLan umbenannt wird, müssen sich alle Geräte neu verbinden.