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        Sicherer Schulstart
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        27.8.2026
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    <autor>
          | Land Tirol
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         Verantwortung und Rücksichtnahme aller VerkehrsteilnehmerInnen gefordert. 
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Schutzwege, Pedibus und Verkehrserziehung: Land Tirol fördert zahlreiche Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Schulweg
Verkehrssicherheitskampagne des Landes mit zusätzlichem Fokus auf Respekt und Sichtbarkeit im Herbst
55 Kinder wurden 2025 in Tirol am Schulweg verletzt, ein Kind getötet
Appell zu erhöhter Rücksichtnahme zum Schulstart und Dank an Ehrenamtliche

Rund 7.900 Kinder starten schon bald mit der 1. Klasse Volksschule und gehen damit zum ersten Mal in die Schule. Für sie – und auch für alle weiteren Kinder in Tirol – beginnt damit die Zeit des täglichen Schulwegs. Gerade für die Jüngsten liegt die Schule oft in unmittelbarer Nähe und ist fußläufig erreichbar. Viele absolvieren ihren Weg auch zu Fuß oder später mit dem Fahrrad, Roller oder E-Scooter. Verkehrslandesrat René Zumtobel appelliert zum Schulstart an alle VerkehrsteilnehmerInnen: „In der Früh und zur Mittagszeit sind ab 14. September wieder viele Schulkinder unterwegs. Ob im Auto, mit dem Rad oder auch zu Fuß: Besondere Vorsicht, hohe Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sind wesentlich. Gemeinsam können wir den Schulweg der Kinder in Tirol noch sicherer machen und unsere Verantwortung und Vorbildwirkung wahrnehmen.“ 2025 wurden insgesamt 55 Schulkinder am Schulweg in Tirol verletzt, ein Kind ist verstorben.

„Obacht!“: Aktuelle Verkehrssicherheitskampagne des Landes sensibilisiert für ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen

Pünktlich zum Schulstart werden auch weitere Plakate der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol veröffentlicht: Nach dem Auftakt mit dem Fokus auf E-Scooter und E-Bike im Sommer, liegt nun ein Schwerpunkt auf den Themen „Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Dämmerung“ sowie „Respekt im Straßenverkehr“. „Die Kampagne wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander, für Aufmerksamkeit und für das Verantwortungsbewusstsein aller – zum Schulbeginn ganz besonders gegenüber den jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern“, so LR Zumtobel, der mit den kürzer werdenden Tagen auch das Thema Sichtbarkeit wieder ins Gedächtnis ruft: „Reflektoren an der Kleidung, entsprechende Beleuchtung am Fahrrad oder Scooter und auch das Bewusstsein für die eigene (Un)sichtbarkeit sind oft entscheidend, um Unfälle zu verhindern.“

Informationen zur Kampagne: www.tirol.gv.at/obacht

Land Tirol unterstützt Initiativen zur Schulwegsicherheit und Verkehrserziehung

Über das Tiroler Mobilitätsprogramm und den Tiroler Verkehrssicherheitsfonds unterstützt das Land Tirol verschiedenste Initiativen und Projekte, die zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr beitragen. Zum Schulstart gibt es beispielsweise sogenannte Pedibusse – also „zu-Fuß-Busse“ –, die vom Klimabündnis Tirol organisiert werden. Dabei werden Schulkinder in den ersten Schulwochen an definierten Haltestellen im Ortsgebiet von erwachsenen Begleitpersonen abgeholt und der Schulweg wird gemeinsam „trainiert“. Gleichzeitig trägt der Pedibus zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im unmittelbaren Schulumfeld bei, da der motorisierte Verkehr der „Elterntaxis“ reduziert wird. Heuer gibt es rund 30 Pedibusse in Tirol.

Im Rahmen der Schutzwegaktion in Tiroler Gemeinden unterstützt das Land Tirol zudem dabei, Schutzwege sicherer zu gestalten. Gemeinden erhalten bis zu 2.500 Euro bzw. maximal 50 Prozent der Kosten für den Neu- oder Umbau von Schutzwegen beziehungsweise für die Installierung einer normgerechten Beleuchtung. Seit 2007 wurden schon mehr als 500 Schutzwege in rund 120 Tiroler Gemeinden infrastrukturell verbessert oder die Beleuchtung adaptiert.

Zudem werden über den Verkehrssicherheitsfonds Initiativen wie das Schulstartpaket des Vereins Sicheres Tirol finanziell unterstützt und das Land Tirol stellt Ausrüstung für die zahlreichen freiwilligen SchülerlotsInnen und SchulwegpolizistInnen im ganzen Land zur Verfügung. Auch ganzjährige Maßnahmen wie Verkehrserziehungseinheiten von Polizei oder Automobilclubs werden unterstützt.

„Auch im Bereich Verkehrssicherheit gibt es viel freiwilliges Engagement. Danke an alle, die sich in ihrer Freizeit für einen sicheren Schulweg einsetzen und ihre wertvolle Zeit ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ein Engagement, dass nicht nur im ‚Jahr des Ehrenamts‘, sondern immer unseren größten Respekt und Dankbarkeit verdient. In vielen Gemeinden werden engagierte Schulweglotsinnen und -lotsen gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei der Gemeinde melden“, so LR Zumtobel.


https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sicherer-schulstart


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