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        HHU Ideenwettbewerb 2026 Von Alzheimertherapie bis Nachhaltigkeit: Die HHU zeichnet innovative Gründungsideen aus
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        18.7.2026
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    <autor>
          | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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        Gute Gründungsideen beginnen oft mit einer einfachen Frage: Wie lassen sich die Herausforderungen von heute besser lösen? Beim diesjährigen Ideenwettbewerb des Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) haben Studierende und Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Antworten darauf ausfallen können. 
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Das Spektrum der prämierten Ideen reichte von einer Präzisionstherapie gegen Alzheimer über KI-gestützte Trainingslösungen für das Gesundheitswesen bis hin zu innovativen Ansätzen für mehr Nachhaltigkeit und eine verbesserte Krankenhaushygiene. Die Bandbreite der Einreichungen zeigt, welches Innovationspotenzial an der HHU steckt.

Im Pitch-Finale am 16. Juli in der P.A.L.M.E. auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) präsentierten die sechs nominierten Teams der Kategorien „Studierende“ und „Forschende“ ihre Ideen. Die überzeugendsten Konzepte wurden ausgezeichnet und Preisgelder im Gesamtwert von 3.800 Euro verliehen. Auch die Gäste vor Ort konnten mit entscheiden und über den Favoriten für den Publikumspreis abstimmen.

Bereits zum fünfzehnten Mal richtete das CEDUS den Ideenwettbewerb aus. Das Ziel ist, Studierende und Forschende an der HHU für Gründung und Selbstständigkeit zu begeistern. Und sie dazu zu ermutigen, kreative Ideen mit unternehmerischem Potenzial zu entwickeln. Erneut wurden mehr als 100 Konzepte in den beiden Wettbewerbskategorien eingereicht und von einer Fachjury bewertet. Neben dem Innovationsgrad flossen dabei auch die Umsetzbarkeit und die Erfolgsaussichten der Ideen in die Beurteilung ein.

Preisträger in der Kategorie „Studierende“:

1. Platz: NabersensDas Projekt „Nabersens” von Basil Naber steht für einen innovativen medizintechnischen Ansatz zur Behandlung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Sein Ziel ist, die funktionelle Entwicklung nach operativen Eingriffen nachhaltig zu fördern und die Versorgung betroffener Kinder zu optimieren. Langfristig soll das Konzept dazu beitragen, Sprach- und Schluckfunktionen zu verbessern und somit die Lebensqualität der Kinder und ihrer Familien zu erhöhen. Preis: 1.000 Euro

2. Platz: ResiFluxResiFlux, entwickelt von Maruf Khan und Andra Fortner, ist ein austauschbarer Einsatz für Krankenhaus-Waschbeckenabflüsse, der Risiken durch Antimikrobielle Resistenzen, sogenannte AMR-relevante Risiken, direkt am Abfluss reduziert. Krankenhausabflüsse sammeln Wasser, Rückstände, Biofilme, Bakterien und Resistenzgene und sind damit eine wichtige Schnittstelle in der klinischen Hygiene. ResiFlux kombiniert Spritzwasserreduktion, Adsorption von Antibiotika- und Desinfektionsmittelrückständen und wirkt hemmend auf die Biofilmbildung. Das System ergänzt bestehende Hygieneroutinen um eine zusätzliche präventive Schutzschicht.Preis: 600 Euro

3. Platz: KANT DigitalBingxin Zhao hat mit KANT Digital KI-gestützte immersive Trainings für Ausbildung, Integration und bessere Versorgung im Gesundheitswesen entwickelt. Die Lernplattform AEVUS kombiniert Extended Reality (XR/VR) mit KI und ermöglicht es internationalen Pflegekräften, Sprache, Fachkompetenzen und Kulturorientierung in realistischen, virtuellen Pflegesituationen zu trainieren. So können sich Pflegekräfte sicherer in den deutschen Arbeitsalltag integrieren und Gesundheitseinrichtungen werden entlastet. Preis: 300 Euro

Preisträger in der Kategorie „Forschende“:

1. Platz: OVEMODas Team um Dr. Knud Esser, Henri Koch, Mihir Tzalis und Dr. Dieter Niederacher hat mit OVEMO ein Einwegsystem entwickelt, das den Medienwechsel in 384-Well-Mikrotiterplatten, wie sie etwa in der Forschung mit Zellkulturen eingesetzt werden, deutlich vereinfacht. Anstelle des aufwendigen manuellen Abpipettierens und Neubefüllens jeder der 384 Kammern erfolgt der Wechsel bei OVEMO über eine handelsübliche Laborzentrifuge. So lassen sich der Zeitaufwand und die Fehlerquellen im Laboralltag senken, ohne dass eine teure Robotik zur Vollautomatisierung angeschafft werden muss. Ein entscheidender Vorteil ist die bessere Datenqualität, da alle 384 Wells im selben Arbeitsgang und unter identischen Bedingungen behandelt werden. Somit entfallen die systematischen Unterschiede, die bei der ursprünglichen Handhabung entstehen. Das innovative Einwegsystem ist relevant für Forschungsgruppen an Universitäten, für außeruniversitäre Einrichtungen und für Biotech-Unternehmen.Preis: 1.000 Euro Auch das Publikum war von dieser innovativen Lösung begeistert und so heimste das Team OVEMA zusätzlich noch den Publikumspreis ein.

2. Platz: PhycoDesignMikroalgen sind winzige Kraftwerke der Meere. Sie erzeugen wertvolle Stoffe wie die Omega-3-Fettsäure EPA und sind damit eine nachhaltige Alternative zu Fischöl. Ihre industrielle Kultivierung ist bislang nur eingeschränkt zuverlässig, da einige Bakterien Algenkulturen zum Zusammenbruch bringen können, während andere das Wachstum der Algen sogar unterstützen. Im Projekt PhycoDesign entwickeln Dr. Ellen Oldenburg und Dr. Raphael Kronberg ein Verfahren, das mithilfe von Datenanalyse und Laborexperimenten diese hilfreichen Bakterien erkennt und zu stabilen, ertragreichen Lebensgemeinschaften zusammenführt. So soll die umweltfreundliche Herstellung hochwertiger Algeninhaltsstoffe zuverlässiger und wirtschaftlicher werden und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft leisten. Preis: 600 Euro

3. Platz: Alzheimer’s CareDie Ideengeber um Arindam Paul haben eine Präzisionstherapie für Alzheimer entwickelt, die ein gentechnisch verändertes therapeutisches Enzym mit einer gezielten Wirkstoffverabreichung kombiniert. Mithilfe dieser Technologie ist eine lokalisierte, minimalinvasive Verabreichung des Medikaments möglich. Durch die Integration von computergestütztem Protein-Engineering und bildgesteuerter Verabreichung möchte das Team eine effektivere, skalierbare und kostengünstigere Behandlungsplattform für neurodegenerative Erkrankungen schaffen. Preis: 300 Euro

Weitere Informationen:www.cedus.hhu.de/ideenwettbewerb

 


https://www.hhu.de/die-hhu/presse-und-marketing/aktuelles/pressemeldungen-der-hhu/news-detailansicht/von-alzheimertherapie-bis-nachhaltigkeit-die-hhu-zeichnet-innovative-gruendungsideen-aus


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