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        2. Welttag der ländlichen Entwicklung – Kaniber würdigt Bayerns ländliche Räume: „Unsere Dörfer sind Kraftorte – heute und morgen“
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        3.7.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        (03.07.2026) München – Wer wissen will, wo Bayerns Zukunft wächst, sollte nicht allein große Städte im Blick haben. Denn in den Dörfern und Gemeinden – wo Menschen einander kennen, wo Vereine das Dorfleben tragen, wo Bürgermeister im persönlichen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen auf den Weg bringen und konkrete Projekte für die Heimat entstehen – zeigt sich jeden Tag: Der ländliche Raum ist ein echtes Zukunftsmodell.
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Anlässlich des Welttags der ländlichen Entwicklung (6. Juli) richtet Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Blick auf den ländlichen Raum, wo etwa 60 Prozent der Bayerinnen und Bayern zu Hause sind. „Unsere Dörfer sind weit mehr als eine schöne Kulisse. Sie sind Heimat, Gemeinschaft und Zukunft zugleich. Ich sehe sie als Chancenräume voller Innovationskraft. Dort wird nicht lange geredet, dort wird angepackt. Genau diese Haltung macht Bayern stark“, betonte Kaniber.

Der ländliche Raum sei das Rückgrat des Freistaats – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. „Ob im Ehrenamt, in den Vereinen, den Familien, den Gemeinden oder auf den Höfen: Überall übernehmen Menschen Verantwortung. Sie entwickeln Ideen, schaffen Zusammenhalt und gestalten Lebensqualität für alle Generationen. Diese Kraft ist unbezahlbar. Unsere Dörfer zeigen, wie Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Lebensqualität Hand in Hand gehen können“, so die Ministerin.

Ein wichtiger Partner an der Seite der Menschen vor Ort ist die Verwaltung für Ländliche Entwicklung: Die sieben Ämter für Ländliche Entwicklung begleiten bayernweit mehr als 2.000 Projekte – von lebendigen Ortsmitten über Dorfgemeinschaftshäuser und zeitgemäße Wege- und Infrastrukturen bis hin zu Maßnahmen für Klima-, Natur- und Ressourcenschutz. Dabei gilt immer: Die besten Lösungen entstehen im Dialog mit den Menschen, die ihre Heimat kennen.

„Ländliche Entwicklung wirkt dort, wo sie gebraucht wird: mitten im Dorf, auf den Fluren, in den Gemeinden, bei den Menschen. Wir unterstützen ganz konkrete Ideen, die das Leben vor Ort besser machen“, erklärte Kaniber. In moderierten Beteiligungsprozessen entwickeln Bürger, Kommunen, Vereine und regionale Akteure gemeinsam tragfähige Zukunftsbilder – und setzen sie anschließend Schritt für Schritt um.

Dafür investiert Bayern gemeinsam mit Bund und Europäischer Union jährlich rund 175 Millionen Euro. Die Mittel fließen in Dorferneuerung, Infrastruktur, Klima-, Natur- und Ressourcenschutz – und damit direkt in die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume. Auch das europäische Förderprogramm LEADER leistet dabei einen wichtigen Beitrag. In 70 lokalen Aktionsgruppen engagieren sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Verbände und Unternehmen gemeinsam für ihre Region. So entstehen passgenaue Projekte, die aus der Region selbst erwachsen und nicht über die Köpfe der Menschen hinweg geplant sind.

Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Welttag der ländlichen Entwicklung mache deutlich, so Ministerin Kaniber, dass Zukunft auch auf dem Dorfplatz, im Gemeinderat, auf den Feldern und in den Werkstätten entsteht – nicht nur in den Metropolen. „Eben überall dort, wo Menschen ihre Heimat nicht verwalten, sondern gestalten und jeden Tag aufs Neue mit Leben füllen“, so die Ministerin abschließend.

https://www.bayern.de/2-welttag-der-laendlichen-entwicklung-kaniber-wuerdigt-bayerns-laendliche-raeume-unsere-doerfer-sind-kraftorte-heute-und-morgen


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