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        Konstruktiver Dialog, Transparenz und langfristige Kooperation - Ministerin Reiche reist nach China
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        17.6.2026
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    <autor>
          | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
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        Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, beginnt am 27. Mai 2026 ihren Antrittsbesuch in der Volksrepublik China. In Peking und in der südchinesischen Wirtschaftsmetropole Kanton wird sie politische Gespräche führen, an Dialogformaten der Wirtschaft teilnehmen und Unternehmen besuchen. Zu ihren Gesprächspartnern zählen unter anderem Vizepräsident He Lifeng und Handelsminister Wang Wentao. Begleitet wird Bundesministerin Reiche von einer rund 35-köpfigen Unternehmensdelegation sowie von vier Abgeordneten des Deutschen Bundestags.
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Bundeswirtschaftsministerin Reiche: „Deutschland und China verbindet eine der bedeutendsten Wirtschaftsbeziehungen der Welt. Unser gemeinsames Interesse ist es, diese Beziehung stabil, verlässlich und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ich habe großen Respekt vor der Dynamik, mit der China seine Wirtschaft modernisiert und technologische Entwicklungen vorantreibt. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten braucht es Dialog, Vertrauen und belastbare Partnerschaften. Ich werde mich deshalb vor Ort für eine moderne Zusammenarbeit einsetzen – auf der Grundlage von Offenheit, Wettbewerb und gegenseitigem Nutzen.“

Deutschland und China sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten. Mit einem Handelsvolumen von rund 250 Milliarden Euro war China auch 2025 Deutschlands größter Warenhandelspartner. Rund 5.000 deutsche Unternehmen sind heute in China aktiv. Gleichzeitig entwickelt sich China zunehmend zu einem zentralen Innovationsstandort – unter anderem in den Bereichen Batterietechnologien, Digitalisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz.

Auch energiepolitisch gewinnt der Austausch weiter an Bedeutung. China nimmt bei zahlreichen Energietechnologien international eine führende Rolle ein. Der Dialog über industrielle Transformation, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie ist daher für beide Seiten von großem Interesse.

Zugleich verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbar. Der Wettbewerbsdruck auf internationalen Märkten nimmt zu, globale Lieferketten werden geopolitisch sensibler und Fragen fairer Wettbewerbsbedingungen gewinnen an Bedeutung. Die deutschen Exporte nach China gingen 2025 um rund zehn Prozent auf etwa 80 Milliarden Euro zurück. Gleichzeitig stiegen die Importe aus China auf rund 170 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich ein deutliches Handelsungleichgewicht, das in Deutschland und Europa intensiv diskutiert wird.

Die Bundesregierung setzt deshalb auf einen Ansatz, der wirtschaftliche Offenheit mit strategischer Resilienz verbindet. Ziel ist es, Risiken zu reduzieren, Lieferketten robuster aufzustellen und gegenseitige Marktchancen weiterzuentwickeln. Deutschland bringt diese Perspektive auch in die europäische Diskussion ein. Dabei kommt dem europäischen Binnenmarkt und einer engen europäischen Abstimmung besondere Bedeutung zu.

 Bundeswirtschaftsministerin Reiche: „Deutschland sucht einen offenen Dialog mit China, für eine moderne Partnerschaft aus Wettbewerb, Vertrauen und gegenseitigem Nutzen. Wettbewerb stärkt Innovation und technologische Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig brauchen stabile wirtschaftliche Beziehungen Transparenz, Planbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen. Gerade in Zukunftsfeldern wie Künstlicher Intelligenz, Batterietechnologien oder industrieller Transformation bestehen große Chancen für eine vertiefte Zusammenarbeit. Dafür werde ich mich in meinen Gesprächen in China einsetzen.“


https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/05/20260527-ministerin-reiche-reist-nach-china.html


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