Gedenken an die Opfer terroristischer Gewalt: Zentrale Gedenkveranstaltung in Berlin mit Bundesjustizministerin Hubig und dem Bundesopferbeauftragten 11.3.2026 | Bundesministerium der Justiz Am Mittwoch, den 11. März 2026, begeht die Bundesregierung mit einer Veranstaltung in Berlin den Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt. Der Gedenktag knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an. Dieser wurde nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und der Beauftragte der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland Roland Weber nehmen zusammen mit Betroffenen und weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft an der Gedenkveranstaltung teil. Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt anlässlich des Gedenktages:„Terror richtet sich gegen uns alle. Zugleich treffen terroristische Anschläge einzelne Menschen ganz konkret: Terroristische Gewalt tötet, verletzt, traumatisiert, raubt Mütter und Väter, Kinder, Geschwister, Großeltern, Freunde. Mit dem Nationalen Gedenktag gedenken wir der Menschen, die durch Terror schlimmstes Leid erfahren haben oder sogar getötet wurden. Der Gedenktag ist auch ein Auftrag für uns alle. Er fordert uns auf, zuzuhören, da zu sein und zu unterstützen. In der dunkelsten Stunde macht es einen Unterschied, wenn jemand eine helfende Hand ausstreckt. Mit diesem Gedenktag senden wir ein unmissverständliches Signal: Wir stehen als Staat dauerhaft an der Seite der Betroffenen.“ Der Bundesopferbeauftragte Roland Weber erklärt:„Der 11. März als Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt ist ein Tag des Erinnerns und der Solidarität, aber auch ein Tag des Hinsehens und des Hinhörens. Wir denken an diesem Tag an all jene, denen der Terror ihr Leben oder ihre Lieben genommen hat, die verletzt oder traumatisiert wurden. Und wir hören denen zu, die uns erzählen möchten, was ihnen widerfahren ist, welches Leid sie ertragen mussten und müssen – und wo sie Menschlichkeit und Hilfe erfahren haben. Denn der Gedenktag soll eines klar machen: Terror will Angst säen und spalten. Er will Menschen das Gefühl geben, dass sie allein sind. Doch genau das Gegenteil ist wahr: Wir stehen zusammen. Wir tragen gemeinsam Verantwortung – als Gesellschaft, als Staat, als Mitmenschen.“ Weitere Informationen zu der zentralen Gedenkveranstaltung der Bundesregierung finden Sie hier. https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/0311_Gedenkveranstaltung_Opfer_Terror.html