Gottesdienst im Dom und anschließender Festakt im Konzerthaus "Die Glocke."
Der protokollarische Teil der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit hat begonnen: Die Vertreterinnen und Vertreter der Verfassungsorgane haben sich heute früh (3. Oktober 2026) bereits im Rathaus in das Goldene Buch eingetragen. In diesen Minuten fängt der ökumenische Gottesdienst im Bremer St. Petri Dom an. Ab 12 Uhr schließt sich der zentrale Festakt im Konzertaus "Die Glocke" an.
Der Gottesdienst steht unter dem Motto "Viele Gaben – ein Geist". Die Predigten werden gehalten von Kirchenpräsident Dr. Bernd Kuschnerus von der Bremischen Evangelischen Kirche sowie für das Bistum Osnabrück von Bischof Dr. Dominicus Meier OBS. Dompredigerin Nina Kleinsorge leitet durch den Gottesdienst. Die musikalische Begleitung liegt beim Bremer Domchor und der Kammer Sinfonie Bremen.
Zugang zum Gottesdienst haben ausschließlich geladene Gäste. Er wird für die Öffentlichkeit vom ZDF live übertragen und im Internet gestreamt (Live & TV - ZDF).
Nach einer kurzen Pause setzt sich das Programm um 12 Uhr im Konzerthaus "Die Glocke" fort. Dabei hält zunächst Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Bundesratspräsident und Gastgeber der diesjährigen Einheitsfeier eine Rede. Danach wird Bundespräsident Frank Walter Steinmeier sprechen.
Der Festakt wird von der Schauspielerin Katja Riemann moderiert und durch mehrere Tanzvorführungen ergänzt. Die Bremer Philharmoniker übernehmen die musikalische Begleitung. Auch der Festakt kann nur von geladenen Gästen besucht werden, doch auch er kann live mitverfolgt werden. Die ARD überträgt ihn in Ihrem Programm sowie im Internet unter Das Erste live.
Daran schließt sich dann der Empfang des Bundespräsidenten für alle Gäste sowie ein großer Empfang für die Mitglieder der Bürgerdelegationen aus allen 16 Bundesländern an.
Nicht zum formellen Rahmen des protokollarischen Programms der Feiern, aber doch zu ihren Traditionen gehört dann noch ein Punkt, der sich im Zelt des Bundesrates beim Weserstadion zutragen wird: Dort übergibt Bundesratspräsident Bovenschulte gegen 16.45 Uhr den Staffelstab der Bundesratspräsidentschaft an seinen Nachfolger Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Er übernimmt die Präsidentschaft offiziell am 1. November. Bovenschulte wird dann 1. Vizepräsident des Bundesrates.
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