Diversität auf dem Campus Statement des Rektorats der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

5.8.2026 - | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Eine Vorlesung im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Psychologie hat in den zurückliegenden Wochen eine breite öffentliche Debatte ausgelöst.

Im Zentrum steht die Frage, wie die Universität mit wissenschaftlichen Positionen umgeht, die kontrovers diskutiert werden und bei Teilen der Studierendenschaft sowie der Öffentlichkeit auf Kritik stoßen. Dazu nimmt die Rektorin im Namen der Hochschulleitung wie folgt Stellung:

Die Freiheit von Forschung und Lehre ist ein Grundrecht, das zu den tragenden Säulen unserer demokratischen Ordnung zählt. Aus dieser Verantwortung heraus wird das Rektorat der Heinrich-Heine-Universität wissenschaftliche Positionen nicht zensieren. Ob einzelne Inhalte den Maßstäben guter wissenschaftlicher Praxis und dem aktuellen Forschungsstand genügen, ist eine Frage, die in erster Linie im wissenschaftlichen Diskurs zu klären ist, nicht jedoch durch eine Entscheidung „von oben“. Für diesen Diskurs wird die Universität den Raum geben, unter anderem im Rahmen von Veranstaltungen im nächsten Wintersemester.

Unabhängig davon versteht sich die HHU als ein Ort, an dem alle Menschen willkommen sind, unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder anderen persönlichen Merkmalen. Diskriminierung, gleich in welcher Form, hat an unserer Universität keinen Platz. Mit Heinrich Heine trägt unsere Hochschule dabei einen Namenspatron, der wie kaum ein anderer für Weltoffenheit, Freiheitsliebe und die Verteidigung der Menschenwürde gegen Ausgrenzung stand – Werte, denen wir uns bis heute eng verbunden fühlen.


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