Voraussetzung ist ein BundID-Konto.
Ab sofort können private Haushalte, Hausverwaltungen und Unternehmen die quartalsweise Abrechnung ihrer Abfallgebühren schnell und komfortabel in digitaler Form erhalten. Gemeinsam mit der Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD), dem Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen und der Dresden-IT GmbH hat das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft den elektronischen Gebührenbescheid als freiwillige Alternative zum Postversand entwickelt.
Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen„Der elektronische Abfallgebührenbescheid vereint Nachhaltigkeit und modernen Bürgerservice: Weniger Papier und kürzere Zustellwege schonen Ressourcen und sparen CO₂-Emissionen, während die Dresdnerinnen und Dresdner ihre Bescheide schnell, bequem und jederzeit online abrufen können. Mein besonderer Dank gilt hier allen Kolleginnen und Kollegen in der Stadtreinigung Dresden GmbH und der Stadtverwaltung, die dieses beispielhafte Projekt in den letzten Monaten vorangebracht haben.“
Um die Vorteile des elektronischen Gebührenbescheids nutzen zu können, benötigen Privatpersonen das „BundID-Konto“ des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. Voraussetzung für die Erstellung des digitalen Nutzerkontos ist die freigeschaltete Onlinefunktion des Personalausweises oder das persönliche ELSTER-Zertifikat.
Damit sich Unternehmen digital ausweisen und Behördengänge online erledigen können, gibt es das „Mein Unternehmenskonto“. Die Identifizierung läuft über das ELSTER-Zertifikat. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen eine deutsche Steuernummer hat.
Außerdem muss der Empfang des elektronischen Gebührenbescheids einmalig im Online-Formular auf der Internetseite der Landeshauptstadt beantragt werden. Die elektronischen Gebührenbescheide werden quartalsweise in das jeweilige Nutzerkonto zugestellt. Das Verfahren garantiert eine rechtssichere, nachweisbare und sichere Übertragung, die über eine einfache E-Mail-Zustellung hinausgeht. Dresden ist die erste Stadt in Sachsen, die elektronische Bescheide rechtssicher in das BundID-Konto übermittelt.
Digitalbürgermeister Jan Pratzka„Die Anbindung des BundID-Kontos an die IT-Systeme der Stadt ist gleichzeitig ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur elektronischen Brieftasche für Deutschland ab 2027. Wir bereiten die Dresdner Ämter darauf vor, die sogenannte EUDI-Wallet für die Dresdner bei Behördengängen nutzbar zu machen, für eine schnellere und effizientere Antragsbearbeitung.“
Dresden ist Pilotstadt für die Einführung der elektronischen Brieftasche (EUDI-Wallet) in Deutschland. Das BundID-Konto nimmt dabei als Bürgerkonto für Deutschland eine zentrale Rolle ein. Ab Januar 2027 ist der Start der Wallet in Deutschland durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung vorgesehen.