(01.07.2026) München – Große Freude in Bayern: Beim 28. Bundesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ haben Oberkrumbach (Gemeinde Kirchensittenbach, Landkreis Nürnberger Land) Gold und Hallerstein (Stadt Schwarzenbach a.d. Saale, Landkreis Hof) Silber gewonnen. Damit gehören die beiden Orte bundesweit zu den besten Beispielen dafür, wie Menschen ihre Heimat mit Ideen, Tatkraft und Zusammenhalt lebendig gestalten.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber gratulierte den Bürgerinnen und Bürgern der Siegerorte herzlich zu ihrem Erfolg: „Diese Auszeichnungen haben Sie sich mehr als verdient. Wir sind mit Ihnen stolz auf das, was Sie in Ihren Dörfern geschaffen haben. Sie haben angepackt, Ideen entwickelt, Menschen zusammengebracht und gezeigt, wie viel möglich ist, wenn eine Dorfgemeinschaft an einem Strang zieht.
Für die Ministerin ist der Erfolg weit mehr als eine Auszeichnung in Gold und Silber: „Hallerstein und Oberkrumbach zeigen, was unsere Dörfer stark macht. Hier übernehmen Menschen Verantwortung, bringen sich ehrenamtlich ein und gestalten ihre Heimat aktiv mit. So entstehen Orte, in denen alle gerne leben, sich gerne begegnen, weil alle im Dorf gemeinsam Zukunft gestalten.“
Genau darum geht es beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Er soll Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ihre Dörfer weiterzuentwickeln, neue Ideen umzusetzen und die Zukunft ihres Ortes selbst in die Hand zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Gemeinschaftssinn, Eigeninitiative und nachhaltige Entwicklung. Die Jury bewertet unter anderem das soziale und kulturelle Leben, den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Attraktivität des Ortsbildes.
Der Weg zum Bundessieg war anspruchsvoll. Beide Kommunen hatten sich bereits auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene durchgesetzt. Im Bundesentscheid überzeugten sie schließlich die Jury unter 26 Teilnehmern aus ganz Deutschland.
„Hinter diesem Erfolg stehen unzählige Vereine, Initiativen und Ehrenamtler , die ihre Zeit und ihre Ideen für ihre Heimat einsetzen“, sagte Kaniber. „Sie alle haben dazu beigetragen, dass ihre Orte lebendig bleiben und sich weiterentwickeln. Ihr Einsatz macht Mut und zeigt, wie stark der ländliche Raum in Bayern ist.“
Seit mehr als 60 Jahren will der Wettbewerb Menschen dazu motivieren, ihre Heimatorte in Teamarbeit voranzubringen. Aus einem zunächst als Dorfverschönerung gestarteten Wettbewerb ist eine deutschlandweite Bewegung geworden, die Innovation, Gemeinschaft und Zukunftsdenken fördert. Allein in Bayern haben sich bislang mehr als 27.300 Kommunen daran beteiligt.
„Die Menschen in Hallerstein und Oberkrumbach haben gezeigt, dass man Traditionen bewahren kann, gleichzeitig aber neue Ideen umsetzen und eine Gemeinde weiterentwickeln kann“, so die Ministerin. „Sie sind Vorbilder für viele andere bayerische Gemeinden und machen deutlich: Die Zukunft unserer Dörfer entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Pläne schmieden, sie umsetzen und so etwas bewegen.“
Nach einer Umstrukturierung startet die 29. Wettbewerbsrunde im Herbst 2026 auf Kreisebene. Interessierte Gemeinden können sich dafür mit der örtlich zuständige Kreisfachberatung in Verbindung setzen. Detailinformationen zum Wettbewerb stehen unter www.dorfwettbewerb.bayern.de zur Verfügung. Dort sind ab Oktober auch die Informationen für die neue Wettbewerbsrunde zu finden. Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb 2026 – unter anderem Kurzprofile zu den 26 Finalisten-Dörfern – können Sie unter https://land-zukunft.de/dorfwettbewerb/presse abrufen.